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Nach Protesten - US-Autokino zeigt Film „Kindergarten Cop“ nicht

Für Kritiker ist die US-Metropole Portland längst schon die „Hauptstadt der Politisch Korrekten“. Nirgendwo tobten die Anti-Rassismus-Proteste nach dem Tod von George Floyd heftiger. Heftig kommentierte wurde nun auch eine Meldung der Zeitung „Washington Times“.

Demnach hat ein Autokino in der Stadt nach Protesten darauf verzichtet, den Film „Kindergarten Cop“ ins Programm zu nehmen. Die Begründung der Kritiker: Der Streifen aus dem Jahr 1990 zeige ein zu positives, gar romantisches Bild der Polizei. Zu sehen ist darin, wie Arnold Schwarzenegger als Undercover-Ermittler in einem Kindergarten arbeitet, um einem Drogendealer auf die Spur zu kommen.

Der erste Appell an das Northwest Film Center erfolgte von der Autorin Lois Leveen, und zwar über Twitter. Sie wies die Betreiber darauf hin, dass es die Anwesenheit von Polizei in Schulen und Kindergärten „nicht unterhaltsam“ sei. „Ja, Kindergarten Cop“ ist nur ein Film. Das sind „Birth of a Nation und „Vom Winde verweht“ aber auch. Mittlerweile haben wir aber doch wohl erkannt, dass solche Filme kein guter Familienspaß sind“, schrieb sie am Samstag laut der Zeitung.

Muss bald auch „Paw Patrol“ verboten werden?

Mehr noch, diese Filme seien „Relikte“ davon, wie die „Popkultur rassistische Annahmen“ verbreite. Öffentlich lesbar sind ihre Tweets nicht: Leveens Konto (knapp 500 Follower) ist (womöglich erst seit Kurzem?) auf privat gestellt.

Umso erstaunlicher, welche Kraft ihre Aussagen entfalteten: Wenig später machte das Theater publik, dass es den Film nicht wie geplant ausstrahle. Zu der Entscheidung sei man gekommen, nachdem man sowohl mit Leveen, aber auch mit „Mitgliedern der örtlichen Community“ und den eigenen Beschäftigten diskutiert habe.

Sie alle hätten den Anbieter gebeten, das Drive-In mit einem anderen Film zu eröffnen, berichtete auch die „New York Post“ zu dem Fall. Stattdessen werde man nun mit „Good Trouble“ einen Dokumentarfilm über den am 17. Juli verstorbenen schwarzen Bürgerrechtler John Lewis zeigen, hieß es vonseiten des Kinos weiter.

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Im Internet schlug die Meldung hohe Wellen. Der Comedian Andrew Doyle, der unter dem Namen Titania McGrath einen Satire-Account betreibt, kommentierte spöttisch mit den Worten, dass der Bann schon lange überfällig sei, weil „Kindergarten Cop“ ja nicht nur Polizeiarbeit viel zu glamourös darstelle, sondern auch „transphoben Hass“ schüre.

Dazu postete er/sie einen Filmausschnitt. Darin erklärt ein kleiner Junge, dass Jungen einen Penis und Mädchen eine Vagina hätten. Andere User sammelten bereits fleißig andere Film und Serien, die unter diesem Blickwinkel nun verboten werden müssten: die Kinderserie „Paw Patrol“ und natürlich diverse andere Schwarzenegger-Filme wie „Terminator“.

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