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Nach Seifert-Rücktritt: Wird FC-Boss Alex Wehrle neuer DFL-Chef?

Köln -

Das Beben in der Chefetage des deutschen Fußballs: Christian Seifert (51) verlässt die DFL!

Der Geschäftsführer und Sprecher des Präsidiums der Deuschen Fußball-Liga, des Zusammenschlusses der 36 deutschen Profiklubs, macht Schluss. Seifert der seit 2005 die Geschicke des Ligaverbandes bestimmte, gab bekannt, dass er seinen Ende Juni 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.

DFL braucht nach Rücktritt von Christian Seifert einen neuen Boss

„Ich möchte in zwei Jahren ein neues persönliches Kapitel aufschlagen“, sagte der DFL-Boss, der in seiner Amtszeit die Liga in eine neue Dimension bei den TV-Geldern brachte und auch in der Corona-Krise einen Spitzenjob machte.

Jetzt ist guter Rat teuer, die Liga braucht einen neuen Boss. Gesucht wird nicht weniger als ein Alleskönner. Einer, der - wie Seifert es bereits beschrieb - Sport, Politik und Wirtschaft unter einen Hut bringen muss. Ein Macher. Ein Manager. Aber auch ein Moderator. Ein Allrounder, der mit Zahlen umgehen, aber auch rhetorisch überzeugen kann.

Alexander Wehrle ist ein Kandidat für den Chefposten der DFL

Einer wie Alexander Wehrle (45)? Kölns Geschäftsführer ist seit 2013 beim FC im Amt und auch ihn könnte eine neue Herausforderung reizen. Der Schwabe ist seit 2019 DFL-Präsidiumsmitglied und seit mehr als zehn Jahren der erste Vertreter des 1. FC Köln in einem Spitzengremium der DFL.

Wehrle genießt hohes Ansehen im Gremium und vertrat Boss Seifert bereits mehrfach bei öffentlichen Auftritten. Zuletzt zu Beginn der Pandemie in Deutschlands Top-Nachrichtenjournal: Wehrle verteidigte damals in den „Tagesthemen“ die Beschlüsse der DFL gegen aufkeimende Kritik gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Alexander Wehrle besitzt beim 1. FC Köln einen Vertrag bis 2023

Könnte sich Wehrle, der beim 1. FC Köln noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, den Job überhaupt vorstellen? „Sie sind nicht der Erste, der mich das fragt“, antwortete der FC-Boss auf EXPRESS-Nachfrage schmunzelnd.

Wehrle könnte frischen Wind in die DFL reinbringen und einen Kurswechsel einläuten. Denn vor allem die Aufteilung der TV-Einnahmen ist dem Kölner Finanzboss ein Dorn im Auge. Wehrle setzt sich dabei vehement für einen nachhaltigen Ansatz im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit und der Ausgeglichenheit der Liga ein.

Da im neunköpfigen Gremium mittlerweile die mittelgroßen und kleinen Vereine mit fünf Vertretern die Mehrheit haben, könnte es tatsächlich künftig zu einer Umverteilung kommen.

Alexander Wehrle will sich auf den 1. FC Köln konzentrieren

Wehrle könnte den Kurswechsel an der DFL-Spitze voranbringen. Er sagt: „Ich mache mir darüber aktuell keine Gedanken. In diesen herausfordernden Zeiten zählt für mich nur der 1. FC Köln.“

Doch da gab es in den vergangenen Monaten reichlich Querelen mit dem neuen Präsidium, der Politik, auch Fans.

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Ähnlich wie Seifert könnte auch Wehrle bald eine neue Herausforderung reizen. Bis Sommer dürfte der designierte DFL-Chef feststehen, damit er zwölf Monate Zeit hat, in die Aufgabe hineinzuwachsen. Wehrle dürfte einer der Favoriten auf den Posten sein.

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