Germany

Nächstes Insider-Buch - Trumps Nichte schreibt über ihre Skandal-Familie

Donald Trump (74) gerät ins Visier einer wahren Großoffensive an Enthüllungsbüchern: Das Trommelfeuer hochnotpeinlicher Insider-Erkenntnisse kommt aus seiner eigenen Familie, von seinem Ex-Sicherheitsberater und sogar aus den Privatgemächern im Weißen Haus.

Wenig schmeichelhafte Einblicke in Trumps Familie liefert jetzt seine Nichte Mary Trump (55, Psychologin) im Buch „Too Much and Never Enough“ („Zu viel und nie genug“). Auf 240 Seiten zeichnet die Tochter von Trumps verstorbenem älteren Bruder Fred Trump Jr. ein verheerendes Sittenbild einer wahrhaft schrecklich netten Familie.

Der US-Verlag Simon & Schuster verspricht ein „helles Schlaglicht auf die dunkle Geschichte der Trumps“, um zu illustrieren, wie Donald Trump zu jenem Mann geworden ist, „der jetzt die weltweite Gesundheit, die wirtschaftliche Sicherheit und den sozialen Zusammenhalt gefährdet“.

Die Buch-Bombe soll am 28. Juli einschlagen – drei Wochen vor Trumps Republikaner-Parteitag in Jacksonville (Florida). Der zuletzt strauchelnde Präsident reagiert hochnervös angesichts der erwarteten Enthüllungen: Er drohte mit einer Klage – weil Mary Trump 2001 einen Geheimhaltungsvertrag unterschrieben haben soll.

▶︎ Die Wahl ihres Onkels bezeichnet Mary Trump als „die schrecklichste Nacht meines Lebens“. Sie sei „furchtbar falsch“, sagt die überzeugte Demokratin, die sich auf Twitter solidarisch mit der Bewegung Black Lives Matter zeigt.

2016 – die Jahr der Wahl Trumps – sei das schlimmste aller Zeiten gewesen, twitterte sie. Ihr Onkel habe gewonnen, weil „die meisten Amerikaner hasserfüllte, egoistische Menschen“ seien, „die sich über nichts sorgen außer ihren persönlichen, engen Interessen“.

Die Psychologin tischt auf – mit Familiendramen, die sie als Kind im Haus ihrer Großeltern in Queens (New York) erlebt habe.

Mary Trump (55), die Nichte des US-Präsidenten
Mary Trump (55), die Nichte des US-Präsidenten

„Sie beschreibt einen Albtraum von Traumata, zerstörerischen Beziehungen und eine tragische Kombination von Vernachlässigung und Missbrauch“, so der Verlag. So gehe die Autorin auf die „seltsame und schädliche Beziehung“ ihres Großvaters Fred Trump zu seinen beiden ältesten Söhnen Fred Jr. – der schon 1981 an den Folgen seines Alkoholismus gestorben war – und Donald ein: Donald Trump sei zwar zunächst der Lieblingssohn des Familienpatriarchen gewesen, doch der Vater, der an Alzheimer erkrankte und 1999 verstarb, hätte ihn dann abgewiesen und verspottet.

„Erschütternde und anzügliche“ Anekdoten sind in dem potenziellen Bestseller zu erwarten. Ein Kenner des Buches sagte: „Es geht um die Familie, es ist ein persönlicher Verrat!“

Am brisantesten jedoch dürften erwartete Details zu Trumps Finanzen sein, einem der größten Geheimnisse, denn der Präsident weigert sich bisher beharrlich, Steuererklärungen zu veröffentlichen. Mary Trump hat bereits früher Steuerunterlagen der „New York Times“ zukommen lassen, die Grundlage explosiver, mit dem Pulitzer-Preis gewürdigter Enthüllungsstorys waren: Damals wurde berichtet, Trump sei von seinem Vater mit insgesamt mehr als 400 Millionen Dollar bei seinen Geschäften unterstützt worden. Trump selbst hatte behauptet, er habe beim Start seiner Immobiliengeschäfte nur eine Million erhalten.

Präsidentschaftswahl-Kalender 2020: Alle Termine vor der US-Wahl

In Mary Trumps Buch sollen auch Informationen von Trumps Schwester, der Bundesrichterin Maryanne Trump Barry (83), enthalten sein, die „hautnahe und verheerende Ansichten über ihren Bruder“ beinhalteten, zitiert die Website „Daily Beast“ Insiderinfos. Beschrieben werde auch, wie Donald und sein Vater Fred Jr. während kritischer Phasen seiner Alkoholsucht „im Stich gelassen“ hätten und deshalb Mitschuld an seinem Tod mit nur 42 Jahren tragen würden. Der US-Präsident gab sogar in einem früheren Interview zu, dass er seinen Bruder vor allem wegen dessen unsteter Karriere unter Druck gesetzt hatte. „Das bedauere ich heute“, so Trump.

Die Familienprobleme von Mary Trump und ihrem Bruder Frederick Trump Jr. mit dem Rest der Verwandtschaft ist nicht neu: Die beiden hatten das Testament von Fred Trump angefochten.

Donald Trump und seine Geschwister hätten einem Neffen, William, Geld für die medizinische Versorgung seines kranken Kindes verweigert. Der litt an Zerebralparese. Insider vermuten, was das Motiv für ihr Nein gewesen sein könnte: Rache.

Die Liste der „Tell-alls“ über den US-Präsidenten und dessen Familie ist zwar lang, doch der Verlag wirbt mit Mary Trumps einzigartiger „Insider-Perspektive“: „Sie ist das einzige Mitglied der Trump-Familie, das bereit ist, die Wahrheit über eine der mächtigsten und funktionsgestörtesten Familien der Welt zu berichten“, heißt es.

Im selben Verlag erschien am Dienstag eine Biografie über Trumps Ehefrau Melania (50). „The Art of Her Deal“ („Die Kunst ihres Erfolges“) wurde von der „Washington Post“-Journalistin Mary Jordan geschrieben. Dort schreibt Jordan unter anderem, dass die First Lady nach Trumps Amtsantritt Anfang 2017 ihren Umzug in das Weiße Haus hinausgezögert habe, um Nachbesserungen am Ehevertrag durchzusetzen.

Dabei sei es ihr darum gegangen, den gemeinsamen Sohn Barron (14) so gut zu stellen wie die ältesten drei Kinder Trumps. Weitere Enthüllungen, die für Aufsehen sorgten: Melania hätte gegenüber Bekannten über die Größe seines Penis geprahlt: „Er ist ein richtiger Mann!“, sagte sie. Nach dem Losbrechen des Sexskandals mit Pornostar Stormy Daniels (41) sei sie so wütend gewesen, dass sie eine Weile im Hotel wohnte.

Köstlich auch die Details der Fehde zwischen der First Lady und ihrer Stieftochter Ivanka (38): Sie bezeichnete Ivanka als „Prinzessin“, die nannte Melania im Gegenzug „das Porträt“, weil sie so selten spricht.

Eine Klage gibt es unterdessen gegen das politisch brisanteste Buch von Ex-Sicherheitsberater John Bolton (71), „The Room Where It Happened“ (Der Raum, in dem es passierte): Das US-Justizministerium hat eine Klage gegen Bolton vor einem Bundesgericht eingebracht wegen Verrats von Staatsgeheimnissen.

Football news:

Kein scherzen hinter uns, gehen Sie auf das Feld und schlagen Sie mit uns. Pep kann sich auf José, Klopp und die Welt freuen
Robertson über das 1:2 gegen Arsenal: das Ergebnis ist enttäuschend. Aber nächste Woche endet das 30-jährige warten!
Bruno Fernandes: Ronaldo ist der technisch versierteste Spieler, den ich je gesehen habe
Sulscher über Chelsea: Sie haben 48 Stunden Pause mehr vor dem Pokal-Halbfinale. Das ist nicht Fair
Bayer will rund 100 Millionen Euro für Havertz. Er wird bis zum Ende der Europa-League-Auslosung nicht freigelassen
Man City hat die heimform für die Saison 2020/21 vorgestellt. Es hat ein weißes Muster
Pirlo wird Juventus U23 führen