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Neu aufgelegtes Projekt in Leverkusen: Beim Kinderschutzbund Omas oder Opas ausleihen

Der Alltag mit Kindern lässt sich gerade so händeln, doch wenn ein Arzttermin dazwischenkommt, bricht die ganze Planung in sich zusammen? Die Großeltern würden einspringen, doch wohnen sie in einer anderen Stadt und können nicht so schnell zur Stelle sein? Eine Alternative bietet der Kinderschutzbund: Leih- Omas und Opas.

Es ist eine alte Idee, die schon seit 1986 vom Jugendamt (heute: „Fachbereich Kinder und Jugend“) organisiert wurde. Doch gegen Ende des letzten Jahres ging Ilona Illmann, die sich 18 Jahre lang um die Vermittlung kümmerte, in den Ruhestand. Seit Anfang des Jahres liegt das Projekt nun also in den Händen des Kinderschutzbundes.

„Dieses Programm passt hervorragend in unser Angebot“, schwärmt Helmut Ring, ehrenamtlicher Vorsitzender des Kinderschutzbundes. Dort wird zum Beispiel die Babysitter-Ausbildung angeboten. Ring erzählt auch von dem bundesweiten Projekt „Welcome“, das in Leverkusen zugezogene Familien unterstützt und für die Betreuung der Kinder bis zum ersten Lebensjahr sorgt. Mittlerweile seien auch die „Leih-Großeltern“ etabliert und es gebe Überschneidungen zwischen den Programmen.

Betreuung zu Hause

Was momentan von drei Leih-Opas und acht aktiven Leih-Omas ausgeübt wird, ist die punktuelle Betreuung von Kindern und Jugendlichen in deren häuslichem Umfeld. Angedacht ist dabei zum Beispiel eine Unterstützung, wenn ein Kind oder Elternteil erkrankt ist, ein Elternabend ansteht oder auch eine Abholung von der Schule. Natürlich finden erst einmal Kennenlern-Gespräche zwischen Leih-Großeltern, Eltern und Kindern statt, um zu sehen, ob die Chemie stimmt. Auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis muss vorliegen, um den Kindern Schutz zu gewährleisten.

Fünf weitere Leih-Omas organisieren Trödelstände, deren Erlöse an Kinder- und Jugendeinrichtungen gegeben werden. Durch Corona-Vorsichtsmaßnahmen sei ein Großteil der Leih-Großeltern weggebrochen, bemerkt Ring. Erst seit dem Juni liefe die Betreuung allmählich wieder an. Derzeit gebe es mehr Familien in der Betreuungs-Warteschlange, als Omas und Opas geboten werden könnten.

Ältere Menschen, die Freude am Kontakt zu Kindern haben und sich ehrenamtlich engagieren wollen, sind daher stets gesucht. Eine spezielle berufliche Qualifikation ist nicht notwendig. Das Programm ist auch dazu gut, die Generationen miteinander zu verbinden: „Viele Kinder haben gar keinen Kontakt zu Älteren“, bemerkt Ring, „mit unserer Betreuung können sie sie auch schätzen lernen.“ Manches Mal wüchsen die Wahl-Großeltern und die Familien so sehr zusammen, dass Unterstützende und Unterstützte mitunter die Rollen wechselten.
Die Betreuenden sind meist in einem Alter zwischen 60 und 75. Ein Geschwisterpaar, beide über 80 und schon lange dabei, wurde bereits zu Ehren-Leihgroßeltern ernannt. Der jährliche Unkostenbeitrag für die Eltern beträgt 15 Euro, bei Bedarf sollen die Fahrtkosten der Leih-Großeltern erstattet werden.
www.dksb-leverkusen.de

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