Germany
This article was added by the user . TheWorldNews is not responsible for the content of the platform.

Notstand ausgerufen: Heftiger Regen legt New York lahm

Einige Straßen in New York stehen unter Wasser.

Einige Straßen in New York stehen unter Wasser.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Ausnahmesituation in New York: Starke Regenfälle sorgen derzeit für geflutete Straßen. Die Lage ist so dramatisch, dass die Gouverneurin den Notstand ausruft. Vor allem für Menschen in Kellerwohnungen ist die Situation lebensbedrohlich.

In New York haben heftige Regenfälle zu Sturzfluten geführt. Es kam zu Überschwemmungen, mehrere Autobahnen, Straßen und Flughafenterminals mussten gesperrt werden. Die Gouverneurin Kathy Hochul rief den Notstand aus. Die Stadtverwaltung forderte die Menschen auf, zu Hause zu bleiben. "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle New Yorker alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und überflutete Straßen meiden, die bei Sturzfluten zu den gefährlichsten Orten gehören", sagte Hochul. In den Vororten Nassau und Westchester seien bereits Rettungsteams unterwegs.

Für die Bezirke Manhattan, Brooklyn und Queens gab der Nationale Wetterdienst eine Sturzflutwarnung raus. Auch für die Bronx und Staten Island gibt es Warnungen. Im Central Park lag nach Angaben des Wetterdiensts bereits um 10 Uhr (Ortszeit) die Niederschlagshöhe bereits bei rund zehn Zentimeter. Der starke Regen folgte auf tagelange Niederschläge seit Wochenbeginn, heißt es vom Nationalen Wetterdienst. Es sei der zweitnasseste September in der Geschichte von New York City.

Flüge ebenfalls eingeschränkt

Auch der U-Bahn-Betrieb sei wegen der Überschwemmungen gestört, berichtet die "New York Times". Am Vormittag waren die Fahrten eingeschränkt, es kam zu erheblichen Verspätungen. Die Stadt, die niemals schläft, war quasi gelähmt. "Das Angebot in unserem Netzwerk ist massiv gestört aufgrund des extremen Regenfalls", hieß es von den öffentlichen Verkehrsbetrieben MTA. "Bitte bleiben Sie zu Hause, wenn Sie nicht reisen müssen." Der Flughafen John F. Kennedy teilte ebenfalls mit, dass der Regen den Betrieb störe.

Die starken Regenfälle stellen gerade für Menschen in Kellerwohnungen eine lebensgefährliche Bedrohung dar. Viele dieser Wohnungen, die an jene vermietet werden, die eine erschwingliche Wohnung suchen, dürfen eigentlich nicht legal vermietet werden, schreibt die "New York Times". Grund sind fehlende Fluchtmöglichkeiten. Sollte Wasser eindringen, sind die Menschen schnell gefangen. Erst 2021 starben mehrere Menschen in Kellerwohnungen infolge von Überschwemmungen.