Germany

„Ob wir Fridays for Future überzeugen, kann ich nicht beurteilen“

Der Grünen-Bundestagskandidat und ehemalige Fridays-For-Future-Sprecher Jakob Blasel hat sich vor dem Grünen-Bundesparteitag erneut für eine Erhöhung des CO2-Preises auf 80 Euro pro Tonne stark gemacht. „Wir fordern eine CO-2-Bepreisung von 80 Euro pro Tonne, um unsere Klimaziele zu erreichen“, sagte Blasel WELT.

Diese Berechnung stütze sich auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforderung, die bereits von anderen ordnungspolitischen Forderungen wie dem Kohleausstieg und dem Verbot von Verbrennungsmotoren ausgehe. Blasel sagte: „Wenn wir diese Maßnahmen ergreifen, reicht also ein Preis von 80 Euro pro Tonne.“

Im Programmentwurf der Grünen ist ein Preis von 60 Euro je Tonne bis zum Jahr 2023 vorgesehen. Aktuell beträgt der Preis 25 Euro. Er soll bis zum Jahr 2025 auf 55 Euro steigen. Mit einem Änderungsantrag setzen sich eine Reihe von Grünen für eine Erhöhung ein. Blasel selbst hatte in einem Antrag zunächst eine Anhebung auf 120 Euro angeregt. Klimaaktivisten hatten in der Vergangenheit eine noch weit höhere Bepreisung von CO2-Emissionen gefordert.

Blasel hält Enttäuschungen für nicht ausgeschlossen: „Ob wir mit dem Vorschlag auch Fridays For Future überzeugen, kann ich nicht beurteilen, da müssen Sie bei Fridays For Future nachfragen. Ich glaube zumindest, dass wir damit die Klimaziele erreichen können, die wir Grünen vorschlagen.“

Die anhaltende Kritik an Grünen-Spitzenkandidatin trübe die Stimmung innerhalb der Partei nicht, glaubt Blasel. „Ich merke, dass die ganzen Äußerungen und auch der Hass, der sich gegen Annalena Baerbock richtet, uns eher zusammenschweißt und die Leute motiviert, einen starken Wahlkampf zu machen.“

Die Grünen haben am Freitagnachmittag einen dreitägigen Bundesparteitag begonnen. Die Delegierten sollen Co-Parteichefin Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin bestätigen und das Programm zur Bundestagswahl beschließen.

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