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„Okay, ich habe Fehler gemacht“, sagt Giffey

Die frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich im „Spiegel“ erstmals ausführlich zum Entzug ihres Doktortitels durch die Freie Universität Berlin geäußert. „Es ist alles gut, wie es gekommen ist“, sagte sie in einem Streitgespräch mit FDP-Politiker Marco Buschmann.

Sie hadere „überhaupt nicht, mit gar nichts“, so die 43-Jährige. „Okay, ich habe Fehler dabei gemacht, für die muss ich geradestehen.“ Aber sie wisse, dass es ihre Arbeit sei, die habe kein wissenschaftlicher Dienst für sie geschrieben.

Die Berliner SPD-Bürgermeisterkandidatin, die aus einem Handwerker-Haushalt stammt, sagte, sie habe den akademischen Weg „komplett machen“ wollen. Als jüngste Europa-Beauftragte Berlins sei sie damals gefragt worden, ob sie den Job überhaupt könne. „Und ich dachte: Okay, also brauche ich irgendeine Form von Beweis.“ Sie glaube heute aber nicht, dass sie wegen ihrer Dissertation Neuköllner Bezirksbürgermeisterin oder Familienministerin geworden sei, sagte Giffey.

Die SPD-Politikerin betont, dass ihr das sogenannte Aufstiegsversprechen wichtig sei: „Egal ob ein Kind in eine Familie geboren wird, in der viel oder wenig Geld da ist, egal ob die Eltern Deutsch sprechen oder nicht, wir müssen dafür sorgen, dass alle die gleichen Chancen haben.“ Sie plädiert für höhere Steuern für Reichere, „damit wir andere Dinge finanzieren können, die notwendig sind für Menschen, die zusätzliche Unterstützung brauchen“.

Giffey steht einer Ampelkoalition offener gegenüber als Buschmann, der sie als „atypische Konstellation“ bezeichnete. Für Giffey habe FDP-Chef Christian Lindner unrecht, wenn er sage: „Lieber nicht regieren als falsch regieren.“ Sie ist der Überzeugung: „Wenn man gestalten kann, dann sollte man das tun.“

„Liebe Frau Giffey, Sie verlassen ein gut bestelltes Haus“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergibt die Entlassungsurkunde an Franziska Giffey und überreicht Bundesministerin Christine Lambrecht ihre Ernennung. Auch Bundeskanzlerin Merkel ist anwesend.

Quelle: WELT

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