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Opfer wohl Bruder und Schwester: "Familiäres Motiv" für Schüsse in Espelkamp

Opfer wohl Bruder und Schwester "Familiäres Motiv" für Schüsse in Espelkamp

Zwei Menschen sterben im westfälischen Espelkamp durch Schüsse, den mutmaßlichen Schützen ergreift die Polizei auf der Flucht. Medien berichten, dass es sich bei den Opfern um Bruder und Schwester gehandelt habe. Die Frau hätte Angst vor ihrem Ex gehabt. Die Polizei gibt sich derweil noch zugeknöpft.

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau und einen Mann im ostwestfälischen Espelkamp sind die Leichen obduziert worden. Ein Ergebnis liegt nach Angaben der Bielefelder Polizei bis zum Nachmittag noch nicht vor. Der am Vortag rund sechs Stunden nach der Tat in Niedersachsen an seinem Wohnort festgenommene mutmaßliche 52-jährige Täter wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft verfügte.

Das mutmaßliche Motiv liegt "im familiären Bereich", wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Nachmittag sagten. Am Morgen war die Polizei in diesem Punkt aus ermittlungstaktischen Gründen noch zurückhaltend. Für den Tagesverlauf kündigte die Polizei weitere Informationen an.

Offen ist, ob sich der Tatverdächtige aus Diepenau, rund 13 Kilometer von Espelkamp entfernt, zu der Tat geäußert hat. Angaben zur Nationalität von Tätern und Opfern machte die Polizei zunächst nicht. Auch in welchem Familienverhältnis die beiden Opfer zueinander und zum Täter standen, wollte die Polizei noch nicht sagen. Das Alter der erschossenen Frau gaben die Ermittler aber an - sie war demnach 51 Jahre alt.

Verdächtiger auf der Flucht gefasst

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll es sich bei den Opfern um die Ex-Frau des Täters und ihren 48-jährigen Bruder gehandelt haben. Die Frau fühlte sich demnach bedroht und hätte zum Schutz den Bruder in ihre Nähe gerufen. Dem Bericht zufolge war er das erste Opfer des mutmaßlichen Schützen. Die Frau versuchte zu fliehen und wurde laut dem Bericht dann auf der Straße erschossen.

Die beiden Leichen waren am Donnerstag gegen 11.15 Uhr in Espelkamp in einer Reihenhaussiedlung gefunden worden. Die Körper lagen knapp 100 Meter voneinander entfernt. Der Mann war schon tot, die Frau starb nach Wiederbelebungsversuchen der Rettungskräfte vor Ort. Anwohner hatten vier Schüsse gehört.

Der dringend Tatverdächtige war am Abend gegen 17.30 Uhr in Niedersachsen von Spezialkräften der Polizei in seinem Wohnort an einem kleinen See im Stadtteil Lavelsloh gefasst worden. Dabei war er nach Angaben der Polizei gestürzt und hatte sich Schürfwunden zugezogen. Zuerst war in Medienberichten von einer Amoktat die Rede gewesen - dies dementierte die Polizei aber umgehend.

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