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Preisverfall im Wald: Sinkende Holzpreise stellen Stadtforst Hann. Münden vor Probleme

Der Stadtwald Hann. Münden: Wie hier an der Bundesstraße 496 haben viele Flächen in den vergangenen Jahren stark gelitten. (Symbolbild)

Dem Wald geht es in Deutschland nicht gut. Das gilt auch für den Hann. Mündener Stadtwald. Dessen halbjahresbilanz wurde nun vorgestellt.

Hann. Münden – Die sinkenden Holzpreise sind eine große Herausforderung für den Betrieb Stadtwald in Hann. Münden: Von 60 Euro pro Festmeter im Jahr 2018 auf 27 Euro pro Festmeter im ersten Halbjahr 2020 sei der Preis wegen des allgemeinen, großen Angebots gesunken. Dadurch falle der Deckungsbeitrag weitaus geringer aus, da der Aufwand für die Holzernte gleich bleibe, der Ertrag aber sinke. Das berichtete Susanne Gohde, Leiterin des Betriebs Stadtwald, bei der Sitzung des Umweltausschusses.

Viel Holz musste wegen Trockenheit und dem Borkenkäfer im Stadtwald Hann. Münden entnommen werden

Im ersten Halbjahr 2020 mussten 13 529 Festmeter Holz wegen Trockenheit und Borkenkäfern geschlagen werden, davon Fichte mit 71 Prozent und die Buche mit einem Anteil 19 Prozent. Der restliche Einschlag verteilt sich auf Baumarten wie Lärche und Eiche. „Nicht die tollsten Aussichten“, sah sie für den Wald in dem Halbjahresbericht des Betriebs Stadtwald. Vor der Sitzung war Gohde mit einigen Mitgliedern des Ausschusses im Stadtwald, um ihnen die „desolate Situation“ vor Ort zu zeigen.

Wiederaufforstungen auf den sogenannten „Windwurfflächen“ von „Sturm Frederike“ und drei weiteren Stürmen wurden laut Susanne Gohde auf etwa 62 Hektar getätigt. Dabei habe das Land Niedersachsen große Flächen gefördert. Zudem habe es weitere Zuwendungen vonseiten des Lions Clubs Münden, des Vereins „Trinkwasserwald“ und des Ruderclubs Münden gegeben.

Wiederaufforstung ab Herbst im Stadtwald Hann. Münden

Grohde wagte in ihrem Bericht auch eine Zukuntssprognose: Arbeitsschwerpunkt werde die Aufarbeitung des Borkenkäferholzes sein, heißt es. Zudem wird auch die Wiederaufforstung ein wichtiger Punkt sein. Etwa 390 000 Pflanzen sollen im Herbst gepflanzt werden.

Von den 60 Hektar Aufforstungsfläche werden 55,5 Hektar durch Zuwendungen des Landes gefördert. Des Weiteren kommen im Herbst und Winter arbeiten an den Buchenbeständen hinzu, die einen „gravierenden Vitalitätsverlust“ verzeichnen. Hann. Mündens Klimaschutzbeauftragter Volker Meng sprach sich bei der Aufforstung für eine möglichst große Artenvielfalt der Bäume aus. (Von Jens Döll)

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