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Promi-Wirt Michael Käfer: „Das Fleisch wird die neue Beilage“

Münchner Promi-Wirt und Feinkosthändler Michael KäferIMAGO / Zeppo

Der Münchner Star-Gastronom Michael Käfer sieht seine Branche vor einem gewaltigen Umbruch. Neben dem Fachkräftemangel infolge der Pandemie sieht er vor allem den Trend zu pflanzlicher Ernährung als bahnbrechend. „Für mich wird das Fleisch in Zukunft eher die Beilage sein“, sagt Käfer im Podcast „Die Stunde Null“. Seiner Meinung nach ist Vegetarismus kein Trend, „sondern eine echte Zeitgeisterscheinung“.

Am Freitag, den 11. Juni, macht die Käfer-Schänke in der Münchner Prinzregentenstraße wieder auf. „Es fühlt sich an wie ein Neuanfang“, sagt der Gastronom und Oktoberfestwirt Käfer. „Es wird sicherlich ein ganz besonderer Sommer, viel schöner als die letzten Jahre.“ Der Geschäftsführer der Feinkostgruppe Käfer blickt optimistisch in die Zukunft und ist überzeugt, dass auch größere Events bald wieder stattfinden werden. Zur Käfer-Gruppe gehören neben Feinkostläden auch gehobene Restaurants in München, im Berliner Reichstag und in diversen Museen.

Umsatzeinbruch von 60 bis 70 Prozent

Dass das Münchner Oktoberfest und damit ein gastronomisches Highlight erneut abgesagt wurde, ist schmerzlich für ihn, auch wenn er die Entscheidung nachvollziehen kann: „Wenn das Oktoberfest stattgefunden hätte und danach wieder eine Welle gekommen wäre, wäre es natürlich der absolute Hotspot gewesen.“ Dies hätte die Veranstaltung  „für Jahrzehnte“ beschädigt. So habe die Politik das Volksfest geschützt. Nun ist Käfer überzeugt, „dass das Oktoberfest 2022 das beste aller Zeiten werden wird“.

Das Unternehmen wurde von der Pandemie stark getroffen: Der Gesamtumsatz brach 2020 um 60 bis 70 Prozent ein – der Event-Bereich sogar fast zur 100 Prozent. Doch die Käfer-Gruppe hat die Krise überlebt: Die Verluste seien „durch unser Handeln und durch den Versandhandel“ teilweise kompensiert worden, erklärt Käfer, aber auch dank der „sehr guten Substanz“, die das Unternehmen über die Jahre aufgebaut habe.

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