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RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt am 6. Juni auf 690

In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Fälle seit einigen Tagen wieder an. Das Robert-Koch-Institut hat über 135.000 neue Fälle gemeldet, die Dunkelziffer könnte deutlich steigen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstagmorgen bundesweit eine Sieben-Tage-Inzidenz von 690,6. Das geht aus den Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards um 5 Uhr morgens widerspiegeln. Am Vortag lag der Wert bei 100.000 Einwohnern und Neuinfektionen pro Woche bei 678,8 (Vorwoche: 668,6; Vormonat: 199,9). Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit davon aus, dass es viele Fälle gibt, die vomRKInicht erfasst werden. Dies liegt vor allem daran, dass nicht alle infizierten Personen PCR-Tests unterzogen werden.

In der Statistik werden nur positive PCR-Tests gezählt. Zudem können Verzögerungen bei der Registrierung oder Übermittlungsprobleme einzelne Tageswerte verfälschen. Der Tag des Vormonats (7. Juni) war der Dienstag nachPfingsten, und relativ wenige Fälle wurden gemeldet.

Deutsche Gesundheitsbehördenmeldeten kürzlich 135.402 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 132.671) und 108 Todesfälle (Vorwoche: 83) innerhalb eines Tages, Meldung an RKI. .. Auch hier sind Datenabgleiche aufgrund von Testverhalten, Anmeldeverzögerungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Generell ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle von Woche zu Woche sehr unterschiedlich. Denn viele Bundesländer schicken gerade am Wochenende nicht ans RKI und melden den Fall. Die zweite Hälfte der Woche. Das RKI hat seit Beginn der Pandemie 28.808.614 Infektionen mit Sars-CoV-2 gezählt. Die tatsächliche Gesamtzahl kann erheblich steigen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.