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Russland-Ukraine-News: Briten sehen russische Armee bei Cherson in einer Zwickmühle

Frisch mobilisierte russische Soldaten bei der Ausbildung am 5. Oktober: Bei Cherson könnte Russland bald auf Reservisten zurückgreifen

Frisch mobilisierte russische Soldaten bei der Ausbildung am 5. Oktober: Bei Cherson könnte Russland bald auf Reservisten zurückgreifen

Foto: Mikhail Tereshchenko / ITAR-TASS / IMAGO

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Strack-Zimmermann in Kiew angekommen

10.08 Uhr: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, ist mit dem Nachtzug zu einem zweitägigen Besuch in Kiew angekommen. SPIEGEL-Redakteur Christoph Schult begleitet sie und wird unter anderem auf Twitter darüber berichten  .

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Briten sehen russische Armee bei Cherson in einer Zwickmühle

8.52 Uhr: Der schnelle Vorstoß des ukrainischen Militärs der letzten Tage in der Region Cherson stellt die russischen Streitkräfte vor ein strategisches Dilemma. Das ist die Einschätzung aus dem täglichen Lagebericht des britischen Verteidigungsministeriums, der auf Geheimdienstinformationen beruht. »Russland steht vor einem Dilemma«, heißt es in dem Bericht. »Ein Abzug der Kampftruppen über den Dnipro würde die Verteidigung des restlichen Gebiets Cherson erleichtern.« Politisch notwendig sei es jedoch, zu bleiben und das Gebiet zu verteidigen.

Da Russland den Großteil seiner stark unterbesetzten Luftlandekräfte zur Verteidigung von Cherson einsetze, verfüge es nur über wenige zusätzliche, qualitativ hochwertige und schnell verlegbare Kräfte, um die Front zu stabilisieren, heißt es weiter. Daher sei zu erwarten, dass zeitnah mobilisierte Reservisten in diesem Gebiet eingesetzt würden. Der Bericht wurde auch auf Twitter verbreitet .

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Bundestagsabgeordnete plädieren für engere Kooperation mit Taiwan – auch wegen Ukraine

8.38 Uhr: Angesichts der Drohungen aus China sollten Deutschland und Taiwan ihre Zusammenarbeit nach Ansicht von Mitgliedern einer Bundestagsdelegation weiter vertiefen. Dies sei auch eine der Lehren aus dem russischen Einmarsch in der Ukraine: »Demokratien sollten sich gegenseitig unterstützen«, sagte Till Steffen, Grünen-Politiker und Mitglied der Delegation des parlamentarischen Freundeskreises für Taiwan. Deren fünftägiger Besuch ging heute zu Ende.

Amerikanisch-russisches Team fliegt zur ISS

8.33 Uhr: Kooperation in Krisenzeiten: Vier Astronauten haben erfolgreich ihren Weg zur Internationalen Raumstation angetreten. Es ist die erste gemeinsame Mission der Raumfahrtnationen Russland und USA seit Kriegsbeginn. Lesen Sie hier die ausführliche Meldung.

Reise ins Kriegsgebiet: Strack-Zimmermann will in Kiew weitere Panzerlieferungen ausloten

8.26 Uhr: FDP-Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermann reist in die Ukraine. Dort will sie sich informieren, welche deutschen Panzer die Regierung in Kiew benötigt – und damit auch den Druck auf den Kanzler erhöhen. Lesen Sie hier die gesamte Meldung.

Medienberichte: USA vermuten offenbar »Teile der ukrainischen Regierung« hinter Dugina-Mord

8.20 Uhr: Bei einer Autobombenexplosion in Moskau starb im August die Tochter des radikalen Ideologen Alexander Dugin. Die Hintergründe sind ungeklärt. Laut US-Berichten vermutet Washington die Drahtzieher in Kiew. Lesen Sie hier die gesamte Meldung.

Zwei Tote bei Beschuss der Stadt Saporischschja

8.16 Uhr: Ein Angriff der russischen Streitkräfte hat in der ukrainischen Stadt Saporischschja in der Nacht mindestens zwei Menschen getötet, mehrere Wohnhäuser beschädigt oder zerstört und ausgedehnte Brände verursacht, sagte der Gouverneur der Region, Oleksandr Starukh, am frühen Morgen.

Eine Frau sei bei dem Beschuss ums Leben gekommen, eine weitere auf dem Weg ins Krankenhaus als Folge von sieben russischen Angriffen, schrieb Starukh in der Messaging-App Telegram. »Mindestens fünf Menschen liegen unter den Trümmern von Gebäuden«, sagte er. »Viele Menschen wurden gerettet. Unter ihnen ist ein dreijähriges Mädchen, um das Kind wird sich gekümmert. Die Rettungsaktion geht weiter.«

Was in der Nacht geschah: Putin befördert »Bluthund« Kadyrow, Ukraine will Fußball-WM ausrichten

8.04 Uhr: Ihm werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen – nun ist Tschetscheniens Machthaber Kadyrow in der russischen Armee aufgestiegen. Kiew bewirbt sich für ein Großevent. Und Cem Özdemir ist empört. Lesen Sie hier, was in der Nacht geschah.