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Schlange stehen und Stromausfall: Wieso es beim Zauberfest unter anderem eng wurde

Merseburg -

Das hat es in Merseburg noch nie gegeben: Anstehen fürs Zauberfest im Schlossgarten. Bis zum Ständehaus zog sich am Wochenende zeitweise die Schlange derer, die dabei sein wollten. Der Grund: Nur 1.000 Gäste durften gleichzeitig aufs Festgelände. Doch viele warteten geduldig - manchmal sogar eine halbe Stunde bis sie dran waren. Man merkte, dass alle froh waren, dass es endlich mal wieder eine Veranstaltung gab.

Probleme mit der Einhaltung des Abstands am Samstag

„Es sollte ja auch für all die sein, die besonders unter der Corona-Situation leiden mussten - die Kinder und Familien“, sagte Kulturamtsleiter Martin Wolter. Wer es hinein geschafft hate, war begeistert. „Wir fragen uns, warum das Fest nicht immer hier veranstaltet wird“, meinte Peter Schmidt, der mit seiner Frau Rebecca und den Kinder Lore (6) und Ole (4) aufs Fest gekommen war. Zaubereien, Ponyreiten, Puppentheater und Rodelbahn, Schwertkampfvorführungen und am Ende jedes Tages die große Feuershow der „Flugträumer“ - Klein und Groß waren begeistert.

Allerdings waren manchmal auch die Abstände nicht ganz so wie sie hätten sein sollen - zum Beispiel bei den Vorführungen der Tanzgruppen auf der Bühne, weil sich davor dann die Eltern der Tanzkinder drängten. „Und ausgerechnet da kam am Samstag das Ordnungsamt “, sagte Martin Wolter. „Wir sind froh, dass wir nicht abbrechen mussten.“ Deshalb habe man auch für Sonntag zusätzliche Ordnungskräfte organisiert.

Zur besten Essenszeit gab es gleich zwei Stromausfälle auf der Rischmühleninsel

Nachdem es Hinweise gab, dass manche Gäste über den sonst geöffneten Eingang am Dicken Heinrich in den Schlossgarten kommen wollten, der jedoch gesperrt war, hatte man am Krummen Tor noch eine zusätzliche Ausschilderung hingehängt, dass der einzige Eingang nahe des Schlossgartensalons sei. Denn dort wurden die ankommenden Gäste gezählt. Der Ausgang war am Schlossgraben.

Richtig schief ging dieses Wochenende für die Gastronomen des „Street Food on Tour“ auf der Rischmühleninsel. Exakt zur besten Essenszeit gab es gleich zwei Stromausfälle, weil die Hauptsicherung am Trafo rausgesprungen war. Während sich am Samstag der erste Ausfall um 12 Uhr mittags irgendwie selbst behoben hatte, war es dann etwa ab 17 Uhr zappenduster auf dem Platz. Die Gastronomen konnten nichts mehr zubereiten und verkaufen.

Verlust durch Stromausfall bei Gastronomen des Street-Food-Fest 

„Deshalb mussten wir um 18 Uhr zumachen. Eigentlich wäre bis 22 Uhr geöffnet gewesen, und die Leute kamen ja zum Teil extra vom Zauberfest zu uns herüber. Damit sind uns 1.000 bis 1.500 Gäste verloren gegangen“, sagt Alexander Kopke, der das Ganze veranstaltete und den Platz von der Stadt gemietet hatte. Dabei gehe es nicht nur um das Eintrittsgeld, sondern auch um die Einnahmen der Gastronomen, für die Merseburg eine von wenigen Veranstaltungen war, bei denen sie Geld verdienen konnten.

„Ich glaube nicht, dass wir den Verlust wieder reinholen können“, sagte er am Sonntagvormittag der MZ. Die frischen Waren konnten dank eines eigenen Notstromaggregats über Nacht gekühlt werden. Kulturamtsleiter Martin Wolter hatte am Samstagabend noch zwei Notstromaggregate bei einer Firma in Genthin organisieren können, die am Sonntagmorgen geliefert wurden. Das Street-Food-Fest endete am Sonntagabend. (mz)

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