Germany

Schumi-Bahn vor dem Aus: Jetzt spricht der Kartklub-Chef über die ungewisse Zukunft

Kerpen -

Während Michael Schumachers (50) erstem WM-Titel und seinem tragischen Schicksal gedacht wird, ist die Zukunft seiner Kartbahn in Kerpen-Manheim weiter ungewiss.

Auch wenn RWE die Braunkohlebagger vor dem Hambacher Forst stoppen will, soll die benachbarte Kartbahn 2020 weichen.

Nach RWE-Plänen, um Erdreich für eine Abstützung der (zu) steilen Abbruchkanten zu gewinnen. Vorstand Dr. Rolf Martin Schmitz (62) bestätigte: „Der Erhalt der Kartbahn hat keine Priorität.“

Lesen Sie hier: Neue Hoffnung für die Michael-Schumacher-Kartbahn

Und ein Neubau auf Kerpener Stadtgebiet (u.a. Blatzheim) scheiterte ja bereits am Widerstand von Anwohnern und Ratsparteien.

Lesen Sie hier: Retten E-Karts die Kartbahn von Michael Schumacher?

Planung nur bis Oktober 2020: Kartclub muss sich weiter in Geduld üben

Nachgefragt beim Kartclub-Vorsitzenden Gerhard Noack (67): Wie geht es für seine 500 Mitglieder weiter? „Wir müssen abwarten, wie die politischen Entscheidungen der Kohlekommission aussehen. Aber selbst wenn der Hambacher Forst bleibt, gilt ja nicht dasselbe für die Kartbahn. Wir planen erstmal nur noch einen Trainings- und Rennbetrieb bis zum 20. Oktober 2020 und gehen davon aus, dass wir dann räumen müssen.“