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Sensation nach French-Open-Krimi: 172. der Welt haut Mitfavorit Medwedew raus

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Kämpfe sich zur großen Überraschung: Thiago Seyboth Wild.

(Foto: IMAGO/PanoramiC)

Ein Qualifikant schlägt den ehemaligen Weltranglistenersten: Thiago Seyboth Wild aus Brasilien lässt die Titelhoffnungen von Daniil Medwedew bereits in der ersten Runde der French Open platzen. Dabei war der Russe nach fünf Turniersiegen in diesem Jahr einer der großen Favoriten in Paris.

Daniil Medwedews Titelhoffnungen bei den French Open sind schon in der ersten Runde zerplatzt. Der frühere Weltranglistenerste aus Russland scheiterte an seiner kniffligen Auftakthürde und musste sich dem mutigen brasilianischen Qualifikanten Thiago Seyboth Wild mit 6:7 (5:7), 7:6 (8:6), 6:2, 3:6, 4:6 geschlagen geben. Nach seinem ersten Sandplatz-Titel beim Masters in Rom war Medwedew als Mitfavorit nach Paris gereist.

Medwedew hatte in dieser Saison bereits fünf Turniersiege gefeiert und sich auf Platz zwei der Weltrangliste vorgekämpft. Der 23-jährige Seyboth Wild, Nummer 172 der Welt und erstmals im Hauptfeld in Paris, zeigte sich aber schon zuletzt auf der Challenger-Tour in guter Form und besiegte in der Qualifikation für Roland Garros auch Dominik Koepfer (Furtwangen) klar.

Coco Gauff mit Problemen

Vorjahresfinalist Casper Ruud feierte hingegen einen souveränen Auftaktsieg. Der Norweger ließ dem schwedischen Qualifikanten Elias Ymer keine Chance und siegte 6:4, 6:3, 6:2. Der Weltranglistenvierte zählt nach seiner Finalniederlage gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal im Vorjahr auch diesmal zum erweiterten Favoritenkreis. Bislang spielte Ruud aber eine durchwachsene Sandplatzsaison. Die Topfavoriten Novak Djokovic und Carlos Alcaraz hatten bereits am Montag locker ihre Auftakthürden gemeistert.

Bei den Damen ist Wimbledonsiegerin Jelena Rybakina gut aus den Startlöchern gekommen. Die an Position vier gesetzte Kasachin, die mit ihrem Sieg beim WTA-Turnier in Rom ihre Rolle als Mitfavoritin in Roland Garros untermauert hatte, bezwang zum Auftakt die 16 Jahre alte Qualifikantin Brenda Fruhvirtova (Tschechien) 6:4, 6:2. In der zweiten Runde wartet in Linda Noskova die nächste Tschechin auf Rybakina.

Deutlich mehr Probleme hatte Vorjahresfinalistin Coco Gauff. Die 19 Jahre alte US-Amerikanerin, die im vergangenen Jahr in Paris erst im Finale an der Weltranglistenersten Iga Swiatek (Polen) gescheitert war, zog durch ein 3:6, 6:1, 6:2 gegen die Spanierin Rebeka Masarova in die zweite Runde ein. Dort steht auch die zweimalige Grand-Slam-Finalistin Ons Jabeur (Tunesien) nach einem 6:4, 6:1 gegen die Italienerin Lucia Bronzetti.