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Sicherer Parkplatz für den Drahtesel

Bassums Bürgermeister Christian Porsch schnitt das symbolische Band durch, einige Mitglieder des Stadtrates kamen zur Einweihung dazu.

Bassums Bürgermeister Christian Porsch schnitt das symbolische Band durch, einige Mitglieder des Stadtrates kamen zur Einweihung dazu. (Michael Braunschädel)

Bassum. Das wollte sich das ein oder andere Ratsmitglied doch noch mal genauer anschauen. Schließlich ist sie ab sofort für die Allgemeinheit freigegeben. Mit ein paar Monaten Verzug wurde jüngst die Fahrradabstellanlage am Bassumer Bahnhof eingeweiht. Symbolisch schnitt Bürgermeister Christian Porsch zum Ende noch ein Absperrband durch. „Ich wünsche mir, dass viele den Bahnhof nutzen“, sagte der Verwaltungs-Chef.

Denn die Abstellanlage markiert mehr oder weniger das Ende der Umgestaltungen am Bahnhof. So kaufte die stadteigene Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (Wiseg) vor acht Jahren den Bahnhof, um Handhabe über das Eingangstor zur Lindenstadt zu haben. Im Vorjahr begann dann die Umgestaltung des Vorplatzes. Der wurde barrierearm gestaltet, damit alle Menschen problemlos in den Bus oder Bürgerbus einsteigen können. Darüber hinaus wurde ein Leitsystem für blinde Menschen eingebaut, damit diese sich zurechtfinden können. Und die Fahrradabstellanlage kam dazu. All das waren Mängel, die eine Qualitätserhebung, die alle zwei Jahre die Bahnhöfe im Landkreis Diepholz bewertet, beanstandet hatten. „Der Bahnhof, die Park-and-Ride-Anlage und die Bahnsteige waren sehr gut“, erinnerte Porsch.

Die Fahrradabstellanlage verfügt nun über 275 Plätze (vorher 190). „Der Bahnhof ist ein wichtiger Faktor, der uns sehr am Herzen liegt“, sagte Porsch, der betonte, dass die bisherigen Plätze „zu 100 Prozent ausgereizt waren“. So wurde bereits in zweiter und dritter Reihe geparkt. Gleichzeitig zeigte sich, dass das Angebot, einen Übergang zum Öffentlichen Personennahverkehr zu haben, angenommen wird. Für den Fahrradschuppen, der durch die neue Anlage freigeworden ist, wird noch eine neue Nutzung gesucht. 

Gleichzeitig ist nicht alles rosig. So „machen uns Schmierereien und Vandalismus gerade hier große Probleme. Wir prüfen gerade eine Videoüberwachung des Bereichs“, erzählte Porsch. Denn nicht nur wurde der Defibrillator schon mehrmals entwendet, sondern auch bei der Unterführung zwischen den Gleisen, wo Kinder und Jugendliche vor zwei Jahren ein Gemeinschaftskunstwerk erschaffen haben, wurde bereits wieder illegal zur Spraydose gegriffen. „Die Vandalen machen uns schwer zu schaffen“, gab Porsch zu.

Ladestationen sind beliebt

Gute Nachrichten hatte Porsch aber auch noch zu vermelden. So beliefen sich die Kosten für die Abstellanlage auf 560 000 statt 573 000 Euro. Und: Die Stadt musste davon weniger als 200 000 Euro selber tragen. Die Ratsmitglieder durften sich die Fahrradparkplätze dann auch noch aus der Nähe anschauen. Vor allem die mit E-Bike-Ladestationen gekoppelten sind begehrt bei den Kunden. „Zwei Drittel sind schon vermietet“, sagte Porsch stolz. Wer also noch eine Ladestation in der Abstellanlage mieten möchte, der sollte schnell bei der Stadtverwaltung (Telefon: 0 42 41 / 8 40) anrufen. Die Kosten sind übrigens mit fünf Euro pro Monat gleichgeblieben. „Man leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und schont die Nerven“, weiß der Verwaltungs-Chef.

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