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„Sind in intensiven Gesprächen“: FC-Boss Heldt will BVB-Profi holen

Köln -

Der FC hat noch einen Schuss und der soll sitzen. Sportchef Horst Heldt (50) holt einen BVB-Profi ans Geißbockheim!

Dortmunds Marius Wolf (25), in der vergangenen Saison an Hertha BSC ausgeliehen, soll das Kölner Flügelspiel verstärken und noch vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) unter Vertrag genommen werden. EXPRESS kann die „Transfermarkt.de“-Informationen bestätigen.

Horst Heldt wollte Neuverpflichtung präsentieren

Heldt hätte Wolf am liebsten bereits am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz präsentiert, musste sich aber noch gedulden und sagte: „Wir wollen versuchen, noch jemanden zu verpflichten, der uns weiterbringt. Ich hätte gerne heute schon etwas verkündet, doch soweit sind wir noch nicht. Wir haben aber die Position definiert und sind in intensiven Gesprächen.“

Inzwischen sind sich alle Partien einig. Weil die Kölner kaum noch über finanzielle Mittel verfügen, soll Wolf per Leihgeschäft ans Geißbockheim wechseln. Am Freitag folgen Medizincheck und Unterschrift.

Der bei 1860 München zum Profi gereifte Rechtsfuß, der bei Eintracht Frankfurt den Bundesliga-Durchbruch schaffte, bringt vor allem die von Heldt und Coach Markus Gisdol (51) stets geforderte Variabilität mit: Wolf wurde in seiner Karriere auf vielen offensiven Positionen – auf dem rechten Flügel, im zentralen und offensiven Mittelfeld sowie auf der linken Angriffsseite und auch im Mittelsturm – eingesetzt. Sogar die Rechtsverteidiger-Rolle ist ihm nicht fremd.  

Marius Wolf erlebte Hertha-Debakel gegen 1. FC Köln mit

Zuletzt über 90 Minuten auf dem Feld stand Wolf übrigens bei einem denkwürdigen Spiel: Das 5:0 des FC in Berlin am Karnevalssamstag musste der Leih-Profi im Trikot der Hertha ertragen. Nach der Corona-Pause kam er wegen muskulärer Probleme nicht mehr zum Einsatz.

Marius Wolf trainiert bei Borussia Dortmund.

Marius Wolf könnte bald rot-weiß statt schwarz-gelb tragen. Hier trainiert er noch in Dortmund.

Foto:

imago images/Kirchner-Media

Beim BVB plant man nicht mehr mit Wolf (Vertrag bis 2023), beim FC soll er jetzt aber wieder an alte Erfolge anknüpfen. Und für Heldt wird der Dortmunder vielleicht gar nicht der letzte Schuss.

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Denn über die Transferbemühungen sagte Kölns Manager etwas kryptisch: „Weniger als ein Spieler wird es nicht, aber vielleicht mehr.“

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