Ein Hauch von Frühling und Temperaturen über zehn Grad verwöhnten am Donnerstag die Berliner. Viele nutzten die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr zum Spazierengehen und Energie tanken.

Doch warum hat uns Petrus diese Frühlingsstunden jetzt schon beschert? Helga Scheef (34) vom Deutschen Wetterdienst zu B.Z.: Grund ist ein „großräumiges Tief“, das derzeit über Skandinavien liegt. Die Folge: Aus dem südwestlichen Europa strömt warme Luft zu uns.

Wer draußen unterwegs war, hatte meist eine Sonnenbrille im Gepäck (Foto: Ralf Günther)
Wer draußen unterwegs war, hatte meist eine Sonnenbrille im Gepäck (Foto: Ralf Günther)

Laut Scheef ist das im Januar nicht mal ungewöhnlich. Dennoch: Die gemessenen Temperaturen um die zwölf Grad sind für den 21. Januar ein Rekord. Die Expertin: „Damit wurde die Marke von 10,8 Grad aus dem Jahr 1993 geknackt.“

Frische Luft und Sonne tankte diese Frau Donnerstagvormittag am Wasserturm in Prenzlauer Berg (Foto: Ralf Günther)
Frische Luft und Sonne tankte diese Frau Donnerstagvormittag am Wasserturm in Prenzlauer Berg (Foto: Ralf Günther)

Schon am Wochenende sind aber wieder Schal, Mütze und Handschuhe angesagt. Samstag sollen es zwischen ein und vier Grad werden, Sonntag maximal zwei Grad.

Viele Paare verlegten bei den warmen Temperaturen das Kuscheln nach draußen (Foto: Ralf Günther)
Viele Paare verlegten bei den warmen Temperaturen das Kuscheln nach draußen (Foto: Ralf Günther)

Nachts ist Bodenfrost möglich. Glättegefahr!