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Sparfüchse aufgepasst: Drei Kölner mit Idee, die viele E-Tickets günstiger macht

Köln -

Ob Kölner Zoo, Cinedom oder Stadtführung, alle Unternehmungen haben ihren Preis. Doch drei junge Kölner haben einen Weg gefunden, E-Tickets für spontane Aktivitäten in Köln und Umgebung wesentlich günstiger anzubieten. 

Köln: Start-up will Anbietern helfen, Rest-Tickets effizient zu verkaufen

Die Idee zum Start-up hatten die Kölner, als sie noch VWL-Studenten waren.

„Bei einem Restaurant-Besuch vor zwei Jahren ist uns aufgefallen, dass viele Lokale nur zu bestimmten Zeiten voll ausgelastet sind. Zum Beispiel mittags und abends, die Preise aber immer gleich bleiben. Doch was wäre, wenn ein Tisch um 15.30 Uhr viel günstiger wäre als um 12 Uhr? Diese Frage haben wir vertieft, und so sind wir entstanden“, erklärt Co-Chef Jasper Klimas (28). 

Corona-Krise: Kölner müssen Plattform zunächst ruhen lassen

Mit seinem Kommilitonen Petur Müller (28) war er damals im Restaurant. Kennengelernt haben sich die beiden an der Uni Köln.

Als ihre Idee nach dem Restaurant-Besuch immer ernster wurde, fehlte noch jemand mit dem nötigen technischen IT-Sachverstand. Sie holten Timo Gerth (30) mit ins Boot. Gemeinsam gründeten sie die Online-Plattform „Dynamaze.“

Kölner passen Konzept auf Restplätze und E-Tickets an

Hier können Nutzer E-Tickets von Anbietern günstiger kaufen. Denn es handelt sich um Restplätze. Ein Konzept, das auch ohne das Coronavirus gut funktioniert hätte. Doch wegen der Pandemie mussten Freizeit-Anbieter vier Monate schließen und damit auch die junge Online-Plattform der drei Kölner.

Doch die Krise konnte die Gründer nicht abschrecken. Mittlerweile haben sie ihr Start-up der neuen Corona-Normalität mit E-Tickets und begrenzten Kontingenten in der Freizeitbranche angepasst.

„Wir wollen die Kölner motivieren öfter rauszugehen“

„Wir wollen die Kölner motivieren, öfter rauszugehen und mehr zu unternehmen. Gerade in diesem Sommer, wo viele nicht wegfahren. Auch in Köln und Umgebung gibt es für Einheimische noch viel Neues zu entdecken. Und wer spontan ist, kann über unser Online-Tool günstiger an Tickets kommen“, erklärt Klimas die Idee.

Freizeitangebote: Kölner sind teilweise noch vorsichtig

Das Start-up bietet E-Tickets auf seiner Seite teilweise bis zu 60 Prozent günstiger an. Ihr Geschäftsmodell: Bei verkauften Tickets erhalten die Kölner eine Provision. 

Kölnerinnen lösen BH-Problem, das fast alle haben

Die Nachfrage der Kunden nach günstigeren E-Tickets ist bereits da. Doch es gibt Unterschiede. Bei manchen Unternehmungen sind die Kölner noch vorsichtig.

„Meistens sind Aktivitäten im Freien mehr nachgefragt. Eine hohe Nachfrage gibt es beim Klettern oder Zoo-Besuchen. Weniger gefragt ist zum Beispiel Lastertag und Kartfahren“, so Klimas.

Corona-Kontingent ausschöpfen: „Kunden mit günstigeren Preise in bestimmte Zeitfenster lenken“

„Gerade in der Corona-Zeit kann man Leute mit günstigeren Preisen in bestimmte Zeitfenster lenken. Jetzt wo Anbieter ohnehin nur ein begrenztes Kontingent an Karten verkaufen dürfen, macht es umso mehr Sinn die Preise anzupassen, um Anbieter wie zum Beispiel den Kölner Zoo immer effizient auszulasten“, erklärt Klimas. 

Kölner eröffnen Biergarten an ungewöhnlichem Ort 

„Durch die Buchung der Restplätze werden bestehende Ressourcen effizient genutzt, der Energieverbrauch der Anbieter gesenkt“, so Klimas über den Aspekt zum Umweltschutz.

Axt werfen und Paddeln: Kölner probieren vieles selbst aus

Die Kölner wollen ihrer Online-Plattform immer wieder neue Angebote hinzufügen. 

Kölnerinnen erfinden BH, der auch bei Männern ankommt

Vieles davon, auch ungewöhnliches, probieren sie selbst aus. „Wir waren schon zusammen Axt werfen und Paddeln, beides hat Spaß gemacht, wir wollen dranbleiben“, so Klimas abschließend.

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