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Stadt Göttingen ruft zum Betrieb von Teststationen auf

Bisher 47 000 Tests pro Woche möglich

Stadt Göttingen ruft zum Betrieb von Teststationen auf

Testkapazitäten werden knapp: Mit der ab Mittwoch geltenden 2G-Plus-Regel werden weitaus mehr Corona-Schnelltests nötig sein.

Göttingen – Die Stadt Göttingen will unbedingt die Testkapazitäten in Stadt und Landkreis ausweiten – in Erwartung einer stark steigenden Nachfrage nach Covid-Antigenschnelltests aufgrund der ab Mittwoch, 1. Dezember, in vielen Bereichen geltenden 2Gplus-Regel, wie Erster Stadtrat Christian Schmetz (CDU) ankündigt.

Die Stadtverwaltung ruft deshalb generell dazu auf, die Kapazitäten zu erhöhen – ein Appell, der sich auch an mögliche Betreiber von Teststationen in Stadt und Landkreis richtet. Etwa 50 Stationen bieten ihren Service bereits an, bis zu 47 000 Tests sind damit wöchentlich möglich. Eine Kapazität, die laut Christian Schmetz aber erhöht werden muss.

Wer eine Teststation eröffnen will, muss das gegenüber dem Gesundheitsamt melden, im Idealfall per E-Mail unter testzentren@goettingen.de. Die Stadtverwaltung teilt auch mit, dass für die Teststation ein Hygienekonzept vorzulegen ist, das auf Aspekte wie die Möglichkeit zur Lüftung oder zur personellen und technischen Ausstattung eingeht. Die Anforderungen sind als Download hier verfügbar.

Für jeden Test wird eine Vergütung gezahlt, die Abrechnung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen. Das Genehmigungsverfahren läuft laut Stadt „in aller Regel zügig innerhalb von einer Woche ab“, sodass beim Vorliegen aller Voraussetzung ein kurzfristiger Start einer Teststation möglich ist. Eine Übersicht über die Testzentren bietet die städtische Webseite unter goe.de/testzentren.

Wer als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber bei Mitarbeitern einen Selbsttest unter Aufsicht durchführt, kann ihnen bei einem negativen Testergebnis ein entsprechendes Zertifikat aushändigen. Dieses Zertifikat kann dann genauso wie das Zertifikat einer Teststation auch für die Vorlage bei Dienstleistern oder für Veranstaltungsbesuche genutzt werden. Dabei gilt ebenfalls: Das Zertifikat darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Bei 2G-Plus haben nur noch Menschen Zutritt zu bestimmten Bereichen und Dienstleistungen, die geimpft und genesen sind sowie zusätzlich einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen können. Dieser Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. (Thomas Kopietz)