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Stichwahl: Alexander Biber wird neuer Bürgermeister in Troisdorf

Troisdorf -

Das Chefbüro im Rathaus der größten Rhein-Sieg-Kommune bleibt in christdemokratischer Hand: Alexander Biber, Vorsitzender der Troisdorfer CDU und bislang auch Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, setzte sich bei der Stichwahl in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen seinen SPD-Herausforderer Frank Goossens durch. Für Biber stimmten 11 909 Troisdorfer (51,15 Prozent), für Goossens, der in der Stichwahl von den Grünen unterstützt wurde, 11 373 (48,85 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 39,41 Prozent.

Für Biber ist sein persönlicher Wahlerfolg auch ein „klarer Auftrag der Wähler, im Stadtrat eine Mehrheit jenseits von Rot-Rot-Grün“ zu bilden, wie er nach seinem Sieg sagte. Mit der Warnung vor einem Erfolg eines Parteienbündnisses aus SPD, Grünen und Linken hatte der CDU-Kandidat in den letzten Tagen vor der Wahl noch einmal versucht, seine Wählerschaft zu mobilisieren. Im Stadtrat will der neue Bürgermeister nun mit „allen demokratischen“ Parteien Gespräche führen, um auszuloten, welche politischen Bündnisse machbar sind.

Goossens wird nicht im Stadtrat sitzen

Für den unterlegenen SPD-Kandidaten bedeutet das Scheitern in der Stichwahl den Abschied von kommunalpolitischen Funktionen. „Ich habe ganz bewusst alles auf die Karte Bürgermeister gesetzt und mich nicht um einen Platz auf der Reserveliste beworben“, erläuterte Goossens. „Ich wollte nicht als Loser im Stadtrat sitzen.“ An den Versuchen, im Stadtrat eine Mehrheit ohne die CDU zu erreichen, will er sich nicht beteiligen.

Enttäuscht zeigte sich der SPD-Kandidat über den zurückliegenden Wahlkampf. Die Auseinandersetzung über die Zahl der im Stadtgebiet zugelassenen Plakate habe einmal mehr gezeigt, „was es bedeutet, wenn alle Schlüsselpositionen im Rathaus mit Christdemokraten besetzt sind“, so Goossens, der sich und seine Partei benachteiligt sieht.

Vorwürfe an den politischen Gegner gab es am Wahlabend auch vom neuen Bürgermeister. Er sei im Wahlkampf „aus dem rot-rot-grünen Lager“ wiederholt diffamiert worden, sagte Biber. „Das wird ein Thema sein, mit dem ich mich auch als Bürgermeister beschäftigen werde.“ In Gesprächen mit den anderen Parteien will er erreichen, „dass so etwas künftig nicht wieder vorkommt“.

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