Germany

Supreme Court: Keine Frage von Waffen und Abtreibungen

Der Sarg der verstorbenen Supreme Court Richterin Ruth Bader Ginsburg vor dem Gerichtsgebäude Bild: EPA

Die bevorstehende konservative Dominanz am Supreme Court wird von liberalen Beobachtern vor allem mit Blick auf das Waffen- und Abtreibungsrecht gefürchtet. Dabei dürfte sie auf anderen Feldern schwerer wiegen.

Wenn es den Republikanern gelingt, den Sitz der verstorbenen liberalen Richterin Ruth Bader Ginsburg mit einem konservativen Juristen zu besetzen, dann wird diese Kräfteverschiebung am Supreme Court das Leben der amerikanischen Bürger in zahllosen Punkten prägen, viele davon noch kaum absehbar. Etwas irritierenderweise wird die öffentliche Debatte jedoch meist auf zwei Aspekte verengt, deren Tragweite hinter den geschürten Erwartungen und Befürchtungen deutlich zurückbleiben dürfte: Das Waffen- und das Abtreibungsrecht.

Zunächst zum Waffenrecht: Das Recht, Waffen zu tragen, ist im zweiten Zusatz der amerikanischen Verfassung gesichert. Die Möglichkeit, sein Eigentum und seine Familie vor Kriminellen und sein Land vor den Ambitionen etwaiger Diktatoren mit Waffengewalt zu verteidigen, gehört zum Kern des kulturellen und staatsbürgerlichen Selbstverständnisses weiter Kreise der amerikanischen Gesellschaft. Ein Verbot oder auch nur eine substantielle Einschränkung des Rechts zum Waffenbesitz durch den Supreme Court war vor dem Tod von Ruth Bader Ginsburg genauso ausgeschlossen, wie danach – es ließe sich auch rein praktisch kaum realisieren in einem Land, in dem bereits heute geschätzte 400 Millionen Handfeuerwaffen (bei 326 Millionen Bürgern) in privatem Besitz sind. Urteile des Supreme Court zu der Materie waren in den letzten Jahren selten: Seine letzte bedeutende Entscheidung stammt aus 2010 und ging zugunsten eines weit gefassten Waffenrechts aus – ein weiterer bedeutsamer Fall erledigte sich dieses Jahr von selbst, als der Bundestaat New York seine restriktive Waffengesetzgebung vorsorglich entschärfte, weil sich auch hier, noch unter Teilnahme von Ruth Bader Ginsburg, eine Niederlage vor dem Supreme Court abzeichnete.

Football news:

Ronaldo hat das Coronavirus-Protokoll gebrochen. Die Ermittlungen laufen. Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora hat erneut Juventus-Stürmer Cristiano Ronaldo kritisiert, bei dem ein Coronavirus nachgewiesen wurde. Der Funktionär glaubt, dass der Spieler Anfang Oktober nicht in die Lage der portugiesischen Nationalmannschaft gehen sollte, wo er COVID-19 gefunden hatte. Laut Spadafora sollte Ronaldo in Turin auf Isolation bleiben
Sportdirektor Khimki über 2:0 gegen Rostow: wir haben Bewiesen, dass wir eine Mannschaft sind und auswärts gewinnen können
Jaka über die Niederlage von Arsenal: Leicester hat nichts als ein Tor gemacht. Wir hatten eine tolle Chance, in der Tabelle aufzusteigen, wollten gewinnen, haben aber am Ende verloren. Leicester hat nichts außer einem Tor gemacht, und wir hatten Momente in der ersten Halbzeit, es ist schwer, direkt nach dem Spiel zu bewerten..
Pirlo über das 1:1 gegen Verona: Juve brauchte keine Ohrfeige, um aufzuwachen und intensiv zu spielen
Everton und Liverpool stehen zum ersten mal seit 27 Jahren in den Top 2.Trotz der Niederlage behalten die Toffees den ersten Tabellenplatz. Sie und der FC Liverpool haben 13 Punkte, aber Everton ist vor den roten in zusätzlichen Indikatoren. Die Merseyside Vereine belegen zum ersten mal seit 27 Jahren die ersten beiden Plätze in der Kreisliga a. Das Letzte mal passierte es am 22.August 1993 - nach den Ergebnissen der 3. Runde. Der FC Liverpool hat den FC Everton nach Punkten nach der Hinrunde eingeholt. Die Toffees verlieren zum ersten mal in der Saison, führen aber in APL
Arteta über das 0:1 gegen Leicester: ich weiß Nicht, was zum Teufel unser Tor gemacht hat. Es ist schwierig, Platz zu schaffen, wenn 10 Leute hinter der balllinie sitzen
Rogers über 1:0 gegen Arsenal: Leicester hat sich den Sieg verdient. Vardy ist ein Weltklasse-Spieler