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Syrien und Irak: 13 Angriffe auf US-Stützpunkte laut Pentagon

US-Soldaten während einer gemeinsamen Übung mit den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) im Nordosten Syriens (Dezember 2021)

US-Soldaten während einer gemeinsamen Übung mit den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) im Nordosten Syriens (Dezember 2021)

Foto: Baderkhan Ahmad / AP

Stellungen von US-Streitkräften und der internationalen Anti-IS-Koalition in Syrien und im Irak sind nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums innerhalb einer Woche mehrfach angegriffen worden. Die Soldaten seien zwischen dem 17. und dem 24. Oktober »mindestens zehnmal im Irak und dreimal in Syrien« von Drohnen und Raketen beschossen worden, sagte Pentagon-Sprecher General Pat Ryder.

Die Angriffe erfolgten Ryder zufolge von Gruppen, die von den Revolutionswächtern und dem iranischen Regime unterstützt würden. Zu einigen dieser Angriffe hatte sich die Gruppe »Islamischer Widerstand im Irak« bereits über Kanäle im Onlinedienst Telegram bekannt, die mit irannahen schiitischen Gruppen in Verbindung stehen. Die USA haben etwa 900 Soldaten in Syrien und fast 2500 im Irak zur Bekämpfung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) stationiert.

Bewaffnete Gruppen, die Iran nahestehen, hatten bereits damit gedroht, US-Stützpunkte anzugreifen, nachdem die USA Israel angesichts des Großangriffs der Hamas ihre Unterstützung zugesagt hatte. Die USA hatten am Sonntag eine Verstärkung ihres Militärs in der Region angekündigt und Iran und verbündete bewaffnete Organisationen vor einer Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten gewarnt.

»Aussicht auf erhebliche Eskalation der Angriffe«

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und US-Außenminister Antony Blinken hatten sich zuletzt besorgt gezeigt, dass sich der Gazakrieg auf andere Teile des Nahen Ostens ausdehnen könnte. Zu beobachten sei derzeit die »Aussicht auf eine erhebliche Eskalation der Angriffe« auf US-Truppen in der gesamten Region, sagte etwa US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Sonntag dem Fernsehsender ABC.

Terroristen der Hamas hatten am 7. Oktober einen Großangriff auf Israel gestartet, bei dem nach israelischen Angaben etwa 1400 Menschen getötet und mehr als 220 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden. Als Reaktion auf den Großangriff riegelte Israel den Gazastreifen ab und startete massive Luftangriffe. Seit Beginn der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen wurden nach Hamas-Angaben, die nicht unabhängig überprüft werden konnten, mehr als 5700 Menschen getötet.