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Tesla: Nach dem Werk in Deutschland - Elon Musk plant schon nächstes Mega-Projekt

Tesla-Chef Elon Musk will nach dem Bau der beiden neuen Werke in Berlin und in Austin im US-Bundesstaat Texas eine weitere Fabrik bauen.  

Update 10. August, 15.10 Uhr - Der künftige Standort werde voraussichtlich im Nord-Osten der Vereinigten Staaten liegen, sagte Tesla-Chef Elon Musk in einem Podcast von Automotive News. Derzeit baut Tesla ein neues Werk im brandenburgischen Grünheide bei Berlin. Eine weitere Gigafactory entsteht in Travis County bei Austin im US-Bundesstaat Texas. In „wahrscheinlich vier Jahren“ würden die Bauarbeiten für die nächste Gigafactory in Angriff genommen, sagte Musk.

Aktuell baut der Konzern seine Autos in Fremont/Kalifornien sowie in Shanghai. Dazu kommt ein Batteriewerk in Reno/Nevada und eine Fabrik in Buffalo/New York. Dort stellt Tesla vor allem Solaranlagen her.

In Grünheide will Tesla ab Juli 2021 zunächst die Mittelklasse-Limousine Model 3 und den SUV Model Y fertigen. In der ersten Ausbaustufe sollen in dem geplanten Werk in Brandenburg 150.000 E-Autos pro Jahr vom Band rollen. Später soll die Produktion auf 500.000 Einheiten hochgefahren werden. Mit dem Werk dürften rund 10.500 Stellen entstehen. Dazu kommen neue Jobs bei den Zulieferern.

Beim E-Autopionier zeigt der Trend klar nach oben. Im jüngsten Quartal hat Tesla netto 104 Millionen Dollar Gewinn ausgewiesen. Das war der vierte Quartalsgewinn in Folge. Jetzt gilt das Unternehmen als potenzieller Kandidat für den S&P500. Er gilt als einer der wichtigsten Börsenindizes der Welt.

Elon Musk: Tesla-Boss mit irrer Verschwörungstheorie zu Pyramiden - dann wird er lächerlich gemacht

Update vom 4. August, 09.45 Uhr: Laut Musk hätten „offensichtlich Außerirdische die Pyramiden gebaut“, schreibt der Tesla-Gründer und Chef des Raumfahrtunternehmens SpaceX auf Twitter. Seither geht es auf Twitter-Kanal des US-Milliardärs rund. Bis Dienstag morgen kommentierten rund 27.000 Twitter-User den Tweet, knapp 550.000 Menschen gaben dem Tweet ein Like.

Dabei ist der Bau der Pyramiden wissenschaftlich eigentlich einigermaßen geklärt. Untersuchungen zufolge wurden die Grabstätten etwa 2500 vor Christus fertiggestellt. Aber die schieren Ausmaße der Pyramiden vor den Toren Kairos beeindrucken noch heute.

Bei Wissenschaftlern kamen Musks krude Verschwörungstheorien allerdings nicht so gut an. Der weltweit bekannte Ägyptologe Zahi Hawass nahm extra ein Video auf und stellte es auf Youtube. Was Musk über die Pyramiden gesagt habe, sei „Halluzination“. Die Pyramiden seien von Ägyptern gebaut. Dafür gebe es unwiderlegbare Beweise, wie Inschriften der Arbeiter in den Pyramiden oder in den Gräbern der Bauarbeiter, sagte Zahi Hawass.

Elon Musk: Ägyptische Ministerin will Milliardär Nachhilfe-Unterricht vor Ort geben

Auch die ägyptische Ministerin Rania Al Mashat wandte sich an Musk. Er und sein Space X-Team seien eingeladen, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen, schrieb die frühere Tourimus-Ministerin auf Twitter.

Musk ist für seine häufig nicht ernst gemeinten Tweets berühmt. Erst am 30. Juli hatte der schillernde Tesla-Gründer seine Follower über sein Verhältnis zu Bill Gates aufgeklärt. Das Gerücht, dass er und der Microsoft-Gründer ein Liebespaar seien, „ist völlig unwahr“.  

Tesla: Wird Elon Musk schon bald der bestbezahlte Manager des Planeten?

Erstmeldung vom 13. Juli: München - Tesla-Chef Elon Musk dürfte derzeit richtig gute Laune haben.* Anfang Juli hat der E-Auto-Pionier Investoren mit unerwartet guten Auslieferungszahlen verzückt – und dem Aktienkurs damit weiter kräftig eingeheizt. Alleine am Freitag (10. Juli) kletterte die Tesla-Aktie um 10,8 Prozent auf 1549 Dollar und markierte damit ein neues Allzeithoch. Am Montag legte das Papier um weitere elf Prozent auf 1710 Dollar zu. So geht das jetzt seit Monaten. Wer die Aktie bereits vor einem Jahr im Depot hatte, darf sich über einen Kursgewinn von gut 550 Prozent freuen.

An der Börse ist der Autobauer inzwischen ein echtes Schwergewicht. Mittlerweile bringt das Unternehmen einen Börsenwert von umgerechnet 245 Milliarden Euro auf die Waage. Zum Vergleich: Die drei deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen kommen auf knapp 150 Milliarden Euro – zusammen.

Tesla-Chef Elon Musk wird immer reicher

Teslas rasanter Kursanstieg beschert nicht nur Investoren satte Kursgewinne. Auch Konzern-Chef Elon Musk, der zuletzt vor allem mit seinem anderen Unternehmen Space X weltweit für Schlagzeilen sorgte, macht die Entwicklung immer reicher. Denn wenn der Börsenwert von Tesla über sechs Monate im Durchschnitt über 150 Milliarden Dollar bleibt, erhält der Tesla-Boss zusätzliche Aktienoptionen. Aktienoptionen geben dem Inhaber das Recht, bis zu einem vereinbarten Stichtag Aktien zu einem vorher festgelegten Kurs zu kaufen.

Anders als die meisten anderen Konzern-Bosse erhält Musk statt eines regulären Gehalts ausschließlich Aktienoptionen. Bereits im Mai hatte sich Musk die erste Tranche gesichert, als Teslas Börsenwert die Schwelle von 100 Milliarden Dollar überschritten hatte. Jetzt ist die zweite Tranche in Reichweite. Dafür müsste der Börsenwert bis Ende Juli über 150 Milliarden Dollar bleiben. Daran zweifelt kaum jemand.

Laut Vertrag darf der schillernde Unternehmer pro Tranche 1,69 Millionen Tesla-Aktien zum Preis von jeweils 350,02 Dollar kaufen. Beim aktuellen Aktienkurs von gut 1549 Dollar blieben derzeit pro Aktie rund 1200 Dollar Gewinn. Bei 3,38 Millionen Aktien entspräche das einem Bonus von rund vier Milliarden Dollar.

Tesla: Elon Musk winken weitere Milliarden-Boni

Doch selbst das könnte erst der Anfang sein. Denn nach dem im Jahr 2018 von den Tesla-Aktionären beschlossenen Optionsprogramm kann Musk auf insgesamt zwölf Tranchen hoffen.

Dazu müssen weitere Kennzahlen fallen. So kann Musk sich etwa 1,69 Millionen zusätzliche Aktienoptionen sichern, sobald Teslas Börsenwert über sechs Monate im Durchschnitt über der Schwelle von 200 Milliarden Dollar liegt. Zudem winken Boni bei Erreichen eines Jahresumsatzes von 30 Milliarden Dollar oder einem operativen Ergebnis von mindestens drei Milliarden Dollar. 

Analysten trauen dem Konzern das locker zu. Erst unlängst hat etwa die Schweizer Bank UBS ihre Schätzung für den Tesla-Umsatz im laufenden Jahr um rund drei Milliarden auf 31 Milliarden Dollar angehoben. Das operative Ergebnis des lange defizitären E-Autobauers sehen die Experten bereits im kommenden Jahr oberhalb der Marke von drei Milliarden Dollar.

Elon Musk ist auf dem Weg zum best-bezahlten Manager der Geschichte

Falls es so kommt, könnte Musk zum best-bezahlten Manager der Geschichte werden. Einer der reichsten Menschen des Planeten ist er schon jetzt. Alleine die 20,8 Prozent, die er an Tesla hält, sind aktuell umgerechnet gut 50 Milliarden Euro wert. Wenn nicht alles täuscht, kommt da noch ordentlich was obendrauf.

Kurz hintereinander präsentieren die Autogiganten BMW und Daimler erschreckende Zahlen. Bei Elektropionier Tesla läuft es hingegen super. Jetzt kann Musk auch noch auf eine erfolgreiche Mission seines Raumfahrt-Unternehmens SpaceX blicken. Zwei Nasa-Astronauten kehrten nach mehr als zwei Monaten in der ISS in der Kapsel „Endeavour" sicher zur Erde zurück. (utz) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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