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Trio reicht nicht: Torjäger gesucht! HSV intensiv auf Stürmer-Jagd

Daniel Thioune hatte es angekündigt: Unter dem neuen HSV-Trainer bekommt jeder Kaderspieler seine Chance, sich für einen Platz in der Mannschaft zu empfehlen. Deshalb ließ der 46-Jährige im alle seine drei nominellen Stürmer von der Leine – überzeugen konnte allerdings keiner.

Rückkehrer Manuel Wintzheimer und Bobby Wood bildeten in der ersten Halbzeit das Sturmduo, Lukas Hinterseer gab im zweiten Durchgang die Spitze. Torgefahr strahlte keiner von ihnen aus.

HSV-Stürmer Hinterseer, Wood und Wintzheimer überzeugen nicht

Während Wintzheimer gewohnt viel ackerte, und viele Meter machte, fehlte Wood die Bindung zum Spiel. Der eingewechselte Hinterseer, um den sich Abwanderungsgerüchte ranken, war zwei, drei Mal in aussichtsreichen Lagen, verpasste es aber, zum Abschluss zu kommen.

„Dass Stürmer sich natürlich eher über Tore definieren, ist das eine. Aber sie haben alle gearbeitet und sich alle angeboten. Da brauche ich gar keine Wertigkeit abgeben. Mit dem Aufwand im läuferischen Bereich war ich erstmal einverstanden“, sagte Thioune.

HSV-Trainer Daniel Thioune gibt den Stürmern Zeit

In den ersten Trainingseinheiten unter dem neuen Trainer stand die Offensive zwar nicht an erster Stelle, Werbung in eigener Sache sieht dennoch anders aus.

„Das ist relativ schwierig. Wenn wir das bewerten wollen, was ich aufgesetzt habe, dann haben sie alle aktiv gegen den Ball gearbeitet“, sagte Thioune und erklärte: „Es gab Momente, wo sie Ballgewinne initiiert haben, wir haben den Gegner viel unter Druck gesetzt.“

Klar ist: die HSV-Bosse suchen nach wie vor nach einem neuen Stürmer. Ein robuster, durchsetzungsfähiger Angreifer soll es sein. Der erste Test dürfte nur ein weiterer Beleg dafür gewesen sein, dass vorne nachjustiert werden muss.

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