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Trotz Corona-Ausfällen: Kölner Haie siegen mit 2:1 gegen Nürnberg

Köln -

Nur 5.000 Besucher durften am Freitag zum DEL-Spiel der Kölner Haie gegen die Nürnberg Ice Tigers, mehr sind nach den neuen Corona-Regeln in der 18.500 Zuschauer fassenden Halle nicht erlaubt. Sie sahen eine spannende Begegnung, die der KEC trotz personeller Schwächung mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) für sich entschied und seine Serie ausbaute.

Sechsmal nacheinander haben die Haie gewonnen, in elf der letzten zwölf Spiele gingen sie als Sieger vom Eis. „Es war uns klar, dass es gegen Nürnberg kein Selbstläufer wird, aber wir haben einen Weg gefunden zu gewinnen, das zeichnet uns aus“, sagte Stürmer Maxi Kammerer, Schütze des zweiten Kölner Treffers.

Gleich zwei Führungsspieler fehlten beim Spiel

Es hatte positive Coronatests im KEC-Team gegeben, die auch zu vorsorglichen Quarantänen führten. Es fehlten den Haien gleich zwei Führungsspieler: Kapitän Moritz Müller und Angreifer Andreas Thuresson. Auch Patrick Sieloff, Tomas Pöpperle, Julian Chrobot und Maximilian Glötzl waren nicht dabei.

Trotz der Ausfälle kamen die Haie gut ins Spiel, auch wenn ihnen offensiv zunächst nicht viel gelang. Die Nürnberger, bei denen Stürmer Patrick Reimer sein 1000. DEL-Spiel absolvierte, hatten ihrerseits zwar ein paar Chancen, vor allem im Powerplay, doch Justin Pogge im Haie-Tor war aufmerksam und zeigte einige starke Reflexe.

Ein Tor gab den Nürnbergern Rückenwind

Besser machte es der KEC. 14 Sekunden vor der ersten Pause brachte Mark Olver die Kölner mit einem Handgelenkschuss 1:0 in Führung. Gleich nach der Pause erhöhte Kammerer im Powerplay in sehenswerter Art auf 2:0, als er den Puck unter die Latte schoss (23.). Es war ein hart umkämpftes Spiel.

In der 33. Minute hatten die Haie gerade eine Unterzahl überstanden, als Dennis Lobach die Gäste auf 1:2 heranbrachte, er bugsierte den Puck flach neben Pogges Schoner über die Linie. Das Tor gab den Nürnbergern Rückenwind, dem Druck, den sie nun aufbauten, hielten die Haie aber dank kompakter Defensive Stand.

Im Schlussdrittel waren die KEC-Profis zunächst dominant, ohne jedoch zu treffen. Auf der anderen Seite hätte Reimer sein Jubiläum fast mit einem Tor gekrönt, doch er schoss den Puck an die Latte. In einer starken Schlussoffensive der Nürnberger bewährte sich Pogge einige Male, sodass der Vorsprung hielt. Für die Haie geht es am Sonntag in Iserlohn weiter.

Kölner Haie: Pogge - Edwards, Sennhenn - Roach, Zerressen - Ugbekile, Oblinger – Angriff: Dumont, Sill, Üffing - Ma. Müller, Olver, Kammerer - Bires, Howden, Uvira - Ferraro, Matsumoto, Barinka. – Zuschauer: 5000. – Schiedsrichter: Köttsdorfer, Schrader. – Strafminuten: Köln 8/Nürnberg 8. – Tore: 1:0 Olver (19:46), 2:0 Kammerer (22:45), 2:1 Lobach (32:20).