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Trotz Regen: Alarmstufe Rot für den deutschen Wald

Berlin -

Wälder sind die Lunge unseres Planeten. Doch der geht die Puste aus: Rund 245000 Hektar Wald in Deutschland wurden von Dürre und Klimawandel vernichtet – es steht viel schlimmer um unsere Bäume als gedacht.

Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen (rund 68.000 Hektar), Thüringen (30.000), Niedersachsen (26.280) und Hessen (26.100). Die Gründe seien vor allem Stürme, Dürre und Borkenkäfer, so das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Stürme, Dürre und Borkenkäfer befördern das Waldsterben

Anders als der starke Regen der vergangenen Tage vermuten lässt, sind die Waldböden teilweise bis in die Tiefen ausgetrocknet. Mittlerweile sind nicht mehr nur die Fichten von dem Sterben betroffen, auch  Buchen geht es immer schlechter.

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Die Trockenheit sorgt für einen Pilzbefall, den man bisher nur von Kiefern kannte. Der Pilz stammt aus dem Mittelmeerraum und kann den Buchen gefährlich werden – besonders wenn sie bereits geschädigt sind.

Waldsterben: Borkenkäfer zerstören Fichten

Borkenkäfer machen vielen Wäldern den Garaus. Experten sehen vor allem den Sturm „Friederike“ im Januar 2018 als Beginn der massiven Ausbreitung des Schädlings. Zahlreiche Bäume wurden damals entwurzelt – ein Paradies für den Schädling. Auf den Sturm folgte dann die Hitze der letzten Sommer.

Insbesondere die trockenen Fichten konnten kein Harz bilden, um sich gegen die Käfer zu schützen. Borkenkäfer vermehren sich schnell: Aus der Brut eines Weibchens können bis zu 250.000 Nachkommen entstehen. 

Video: So viele wie noch nie – Borkenkäfer werden zur Plage

Doch auch der Verkehr und die Landwirtschaft sorgen für den „Stress“, dem die deutschen Wälder ausgesetzt sind. Ammonium und Nitrat, die unter anderem in Düngemitteln enthalten sind, können die Nährstoffverhältnisse der Bäume ins Wanken bringen und so deren Widerstandskraft gefährden. (vd)

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