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Trump-Spitze bescherte Biden fast übersehene Peinlichkeit bei Amtseinführung- „Großer Protokoll-Bruch“

Donald Trump war bei Joe Bidens Amtseinführung nicht vor Ort. Dennoch bescherte er dem US-Präsidenten mit einer winzigen Aktion einen heiklen Moment.

Washington - Die USA haben einen neuen Präsidenten. Mit der Amtseinführung am Mittwoch startete offiziell die vierjährige Präsidentschaft von Joe Biden. Damit war der Kampf um das Weiße Haus mit seinem Vorgänger Donald Trump endgültig beendet. Er hatte seine Niederlage bis zuletzt nicht eingestanden und mit teils bedenklichen Tricks versucht an der Macht zu bleiben.

Biden-Amtseinführung: Trump mit letzter Spitze - heikler Moment für neuen US-Präsidenten

Und auch bei der Amtseinführung von Joe Biden wollte Trump nicht mit dabei sein. Allein dies war schon ein Affront - ist es in den USA doch Tradition, dass der scheidende Präsident seinen Nachfolger im Weißen Haus willkommen heißt und die Geschäfte übergibt.

Doch es blieb nicht dabei, dass Trump einfach „nur“ nicht da war. Offenbar leistete sich der 45. US-Präsident eine letzte versteckte Spitze gegen seinen Nachfolger. Diese sorgte für einen leicht peinlichen Moment für Joe Biden und dessen Familie.

Im Rahmen seiner Amtseinführung gingen Joe Biden und seine Frau Jill am Mittwoch - begleitet von einer Militär-Eskorte - zum Weißen Haus, ihrem neuen Zuhause.

Und so schritten Joe Biden und seine Frau unter dem wachsamen Auge der Weltöffentlichkeit in Richtung der Türen zum Weißen Haus. Sie drehten sich davor noch einmal um und winkten. Dann folgte der heikle Moment: Die Türen zum Weißen Haus öffneten sich nicht sofort, als Biden und seine Frau hineingehen wollten.

Heikler Moment für Biden: Türen zum Weißen Haus öffnen nicht

Für eine überraschend lange Zeit standen die Bidens vor verschlossenen Türen. Videos von ihrer Ankunft zeigen die beiden, wie sie über eine Minute vor der Tür winken und sich umarmen. Als sie mitsamt Familie hineingehen wollten, dauerte es geschlagene 15 Sekunden, bis die Türen sich öffneten. Weitaus länger, als dies sonst üblich ist, wie das National Journal berichtet. „Es ist ein großer Protokoll-Bruch für den Präsidenten im Weißen Haus jemals vor einer verschlossenen Tür zu stehen“, ordnete ein langgedienter Experte die Situation gegenüber dem Blatt ein.

Spitze gegen Biden - Trumps mit kleinem Abschiedsgruß

Ein Moment, der in der aufgeheizten Situation für viel Aufsehen hätte sorgen können. Gerade in den USA werden solche Symbole und „Zeichen“ im Wahlkampf gerne genutzt und können große Wellen schlagen. Zum Glück für Joe Biden öffnete sich die Tür dann doch.

Doch wie kam es dazu? Offenbar war Donald Trump nicht ganz unbeteiligt. Er hatte das Weiße Haus bereits einige Stunden vor der Zeremonie verlassen. „Die Trumps schickten die Butler nach Hause, als sie gingen. Somit war niemand da, um den Bidens zu helfen, als sie ankamen“, sagte ein Beamter danach dem National Journal und nannte die Aktion eine „kleine Spitze“.

Doch die Trumps schickten die Angestellten offenbar nicht nur in den Feierabend. So soll Timothy Harleth, der Gebäude-Manager und Zeremonienmeister des Weißen Hauses, von den Trumps kurz vor ihrer Abreise kurzerhand gefeuert worden sein. Harleth war von Melania Trump angestellt worden, und war zuvor in den Trump-Hotels tätig.

Dies ist nach Experten-Meinung der Grund dafür, dass die Türen für die Bidens nicht sofort geöffnet wurden. Das Biden-Team hätte dies nicht voraussehen können, so ein Experte zum National Journal. Eine ordentliche Spitze der Trumps zum Abschluss also.

Joe Biden revanchierte sich politisch: In nur knapp 48 Stunden revidierte er mehr oder minder die gesamte Politik Donald Trumps. (rjs)

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