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Germany

TV-Kolumne „Team Ninja Warrior“ - „Ich liebe diese Höschen“: Bei „Ninja Warrior“ tut selbst das bloße Zuhören weh

Wer geht K.o.?

Es geht in die K.o.-Runden. Die Mitglieder der Teams treten nun einzeln gegeneinander an. Wer zuerst drei Läufe gewinnt, ist Sieger. Der Parcours ist auch neu. Die Show wird dadurch auch nicht besser. Ausgerechnet die Fünftplatzierten „Ninja Docs“, die nur weiterkamen, weil die „Einarmigen Banditen“ aufgrund von Verletzung aufgaben, schlagen die bislang beste Truppe „Leggings Crew“. Von wegen „windschnittige Höschen“! Merke: Überheblichkeit kommt vor dem Fall (ins Wasser). Im Finale müssen die Docs gegen Buzzinga ran. 14 Hindernisse. „Also ich habe Bock“, sagt Buschmann. „Die Docs sind die Underdogs“, weiß Team Buzzinga. Tatsächlich sind die Ärzte ausgelaugt. Buzzinga erreicht souverän das Finale am 20. Juli. „Da sind wir dabei – das ist prima“, singt Moderator Köppen. Köppen vielleicht schon, aber ich sicher nicht!

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„Sind ganz harte Kaliber dabei“, meint Marion Luck. „Aber wir sind härter“. Kurz darauf landet sie beim ersten Hindernis im Wasser, weil sie sich nicht mehr an den schwingenden Ringen halten kann. Auch die Konkurrentin plumpst ins Wasser. Am Ende gewinnt noch die „Leggings-Crew“ von Kapitänin Marion gegen die „Ninja Docs“. „Wir sind die einarmigen Banditen und der Parcours ist kein Glücksspiel“, erklärt danach das Team „Einarmige Banditen“. Modertor Jan Köppen schreit: „Da ist unfassbar. Man sieht was für ein Niveau das hier ist“. „Wir sind ein unschlagbares Team, weil wir hart trainiert haben – nicht nur körperlich, sondern auch mental!“, erklärt Milan Schirowski von den Leggings.

100.000 Euro für das Sieger-Team

Deutschlands stärkste Athleten sind wieder da. Bumm! Sie haben nur eines vor Augen: Das Biest und die Gegner zu besiegen! Bumm! Doch nur ein Team holt sich den Sieg. Bumm! So trommelt RTL für seine Kraftmeier-Show. Was man sonst noch wissen muss: In den sechs Folgen der zweiten Staffel treten insgesamt 25 Teams gegeneinander an. Heißt: In jeder der fünf Qualifikationsshows wetteifern je 15 Athleten verteilt auf fünf Dreier-Teams auf zwei nebeneinanderliegenden baugleichen Parcours gegeneinander. Aus jeder Vorrunde zieht dann je ein Team als Sieger ins Finale ein. Den Siegern winken 100.000 Euro.

Muckibude im Laufschritt

Das Team „Ninja Docs“ besteht aus Kinderchirurg Uwe Weitzer, Kinderchirurgin Vanessa Wolfschluckner und Unfallchirurg Stephan Schmid. „Meine Stärke ist die Schnelligkeit“, sagt Vanessa und fügt bestechend logisch hinzu: „Gemeinsam kann man sich mehr pushen.“ Uwe erklärt: „Meine einzige Stärke ist die Taktik!“ Stephan weiß: „Die größte Stärke ist nicht zu verlieren!“ Soweit die Theorie. Dann aber baumelt Vanessa lange am Ring und stürzt schließlich kraftlos ins Wasser. Uwe gibt trotz Chancenlosigkeit weiter Vollgas. Moderator Frank „Buschi“ Buschmann lobt: „Der Typ ist bekloppt. Das sind alles Biester.“ So geht es zwei Stunden dahin. Buschi brüllt aufgeregt herum. Die Gruppenmitglieder hangeln und rennen und hangeln. Ninja Warrior ist eine Art Muckibude im Laufschritt. Kann sowas spannend sein?

„Ich liebe diese Höschen“

Es kommt zum Wettstreit der beiden bisher besten Teams: „Leggings-Crew“ gegen „Einarmige Banditen“. „Ich freue ich drauf“, jubiliert Marion von den „Leggings“. Konkurrent Philipp van der Grinten jammert: „Meine linke Schulter zwickt ein bisschen. Meine Schulter fühlt sich ein wenig überlastet an.“ Dabei müsste ein einarmige Philipp vom Teamnamen her auch mit nur einer Schulter klarkommen. Philipp schwächelt, später steigt er ganz aus. „Sie überraschen mich. Sie dominieren den Abend“, brüllt Buschi, als die Leggings im Ziel als Erster auf den Buzzer hauen. „Ich liebe diese Höschen“. Co-Moderator Jan Köppen ergänzt: „Die Leggings scheinen sehr windschnittig zu sein!“ Sind sie nicht!

„Irgendwann macht der Muskel zu“

Es wird unfassbar viel geredet. Die Moderatoren sagen Sätze wie: „Riech doch mal, riech doch! Wonach riecht es? Na, nach einer großen Überraschung!“ „Sie ist eine Kämpferin, die kämpft.“ „Siegen ist so wichtig. Das gibt ihnen eine gute Ausgangsposition!“. „Der Körper von Diego, naja, so ein richtiges Sixpack hat er nicht.“ „Irgendwann macht der Muskel zu.“ Die Sportler erklären: „Ich bin im Arsch, ja, aber nur körperlich“ „Ich bin stolz auf den letzten Platz. Wir haben uns gesteigert.“ „Ich habe eine Blutblase in der Hand. Aufschneiden, Tape drauf und dann geht es weiter, oder?“ Zwischendrin wird Joghurt-Werbung eingeblendet. Vielleicht hilft’s gegen Blutblasen.

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