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Ukraine-Krieg im Newsblog | London will in der Ukraine ausbilden

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Ukraine meldet Abschuss von 30 russischen Drohnen

10.20 Uhr: Die Ukraine hat nach Angaben von Militär- und Verwaltungsvertretern in der Nacht im Süden und in der Mitte des Landes 30 russische Drohnen abgeschossen. Insgesamt seien bei dem Angriff 40 Drohnen aus iranischer Produktion eingesetzt worden. 20 davon habe die Luftabwehr in der zentralukrainischen Region Winnyzja abgeschossen, weitere zehn bei Odessa und Mykolajiw im Süden des Landes.

Selenskyj: Internationale Rüstungsallianz gegründet

10.13 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf einem Forum mit Vertretern internationaler Rüstungskonzerne in Kiew die Gründung einer Allianz der Verteidigungsindustrie verkündet. Basis der Vereinigung sei eine Erklärung, die bisher von 13 herausragenden Waffenherstellern unterzeichnet worden sei, teilte Selenskyj am Samstag in sozialen Netzwerken mit. Weitere Rüstungskonzerne könnten sich anschließen. Selenskyj will die Ukraine zu einem der größten Waffenproduzenten der Welt machen.

Es handele sich um eine Allianz, die dem internationalen Recht und der Verteidigung der freien Welt verpflichtet sei, sagte der Präsident. "Ich spreche nicht nur über die Ukraine, sondern über die Sicherheit vor Aggressionen jeder Nation auf der Welt", betonte er in einer Rede vor den Waffenherstellern. Demnach nahmen an dem Forum der Verteidigungsindustrie 252 Unternehmen aus mehr als 30 Ländern teil.

Priorität habe die Entwicklung einer modernen Verteidigungsindustrie in der Ukraine, sagte Selenskyj. Hergestellt werden sollen demnach in Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen etwa Raketen, Drohnen und Artilleriegeschosse. "Die Ukraine ist bereit, den Unternehmen, die mit unserem Land zusammen die Verteidigungsindustrie entwickeln wollen, spezielle Bedingungen anzubieten", teilte Selenskyj in seinem Kanal im Nachrichtendienst Telegram mit. Die Mitglieder der Allianz sollten gemeinsam mit der Ukraine ein Arsenal aufbauen.

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Russland: Haben neun Raketen über Region Belgorod zerstört

9.36 Uhr: Russland hat nach eigenen Angaben einen Raketenangriff auf seine Grenzregion Belgorod abgewehrt. Die russische Luftabwehr habe neun aus der Ukraine kommende Raketen abgeschossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Es habe sich um Geschosse aus "Uragan"-Mehrfachraketenwerfern gehandelt. Belgorod im Westen Russlands wird seit Beginn des Ukraine-Krieges immer wieder beschossen. Die Ukraine übernimmt fast nie öffentlich die Verantwortung für solche Angriffe.

Tag 585: London will Soldaten auch in der Ukraine ausbilden. Moskau setzt weiter auf Söldner. Alle Infos im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick

2.20 Uhr: Der neue britische Verteidigungsminister Shapps hat bekanntgegeben, dass Großbritannien sein Ausbildungsprogramm für ukrainische Soldaten intensivieren wird. In einem Interview mit der Zeitung "The Telegraph" sagte Grant Shapps, er habe Gespräche darüber geführt, "mehr Ausbildung und Produktion" von Militärausrüstung in die Ukraine zu verlagern. Bislang werden ukrainische Soldaten in Großbritannien ausgebildet. "Ich denke, es gibt einen Punkt, an dem ich heute darüber gesprochen habe, dass das Training irgendwann näher und tatsächlich auch in die Ukraine gebracht werden soll", sagte er.

Er forderte außerdem mehr britische Verteidigungsunternehmen auf, Fabriken in der Ukraine zu errichten. Der Minister habe mit Kiew auch über Möglichkeiten gesprochen, wie die britische Marine die zivile Schifffahrt der Ukraine besser verteidigen kann.

Teheran könnte Moskau ballistische Raketen liefern

Explosionen in Charkiw

1.30 Uhr: Charkiw haben sich nach Mitternach nacheinander mehrere Explosionen ereignet. Dies wurde vom Korrespondenten der ukrainischen Nachrichtenplattform Ukrinform berichtet. Der Bürgermeister von Charkiw, Igor Terekhov, bestätigte die Angriffe auf die Stadt. "Die Stadt wird von Raketen angegriffen – in Charkiw ereigneten sich mindestens vier Explosionen", schrieb er auf Telegram. Unterdessen meldete die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte eine Raketenbedrohung in den Regionen Charkiw und Sumy sowie die Bedrohung durch den Einsatz ballistischer Waffen durch den Feind in den Regionen Tschernihiw und Poltawa.

Großflächiges Feuer nach Explosion an Ölpipeline im Westen der Ukraine

18.02 Uhr: An einer Ölpipeline im Westen der Ukraine ist nach einer Explosion ein großflächiges Feuer ausgebrochen. Nach Behördenangaben ereignete sich der Brand am Samstag nahe dem Dorf Strymba in der Region Iwano-Frankiwsk, als ein Rohr an einer Stelle brach. Nach Angaben der Rettungsdienste wurden bei dem Unglück drei Menschen verletzt. Die Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz, hieß es.

In den Onlinenetzwerken geteilte unbestätigte Aufnahmen zeigten dicke schwarze Rauchwolken, mutmaßlich über einem Dorf.

Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Örtliche Medien berichteten von einer starken Explosion. Infolge des Bruchs trat zudem Öl aus dem Rohr aus. Der Ölteppich erstreckte sich nach Behördenangaben über eine Fläche von hundert Quadratmetern. Der Brandort liegt hunderte Kilometer vom Kampfgeschehen zwischen russischen und ukrainischen Truppen im östlichen Teil des Landes entfernt.

London: Moskau setzt weiter auf Freiwillige und Söldner

10.30 Uhr: Russland setzt nach dem Wagner-Aufstand der Einschätzung britischer Geheimdienstexperten zufolge weiter auf Freiwilligenverbände und Privatarmeen. Das geht aus dem täglichen Geheimdienstbericht des Verteidigungsministeriums in London zum Krieg in der Ukraine am Samstag hervor.

Kremlchef Wladimir Putin hatte demnach den früheren Wagner-Stabschef Andrej Troschew kürzlich mit der Aufstellung neuer Freiwilligenverbände beauftragt. Bei dem Treffen sei auch Vizeverteidigungsminister Junus-bek Jewkurow dabei gewesen, der vor Kurzem zu Besuch in afrikanischen Staaten gesichtet worden sei. Russland sei "bereit, die Erfahrung von Veteranen zu nutzen, die ihre Loyalität und fortdauernden Einsatz im globalen Süden nachweisen können, aber wahrscheinlich mit einer größeren Kontrolle durch den Kreml", hieß es in der Mitteilung.

Die Privatarmee Wagner hatte lange neben regulären russischen Einheiten in Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine gekämpft. Nach dem Abzug seiner Truppen aus der Ukraine probte deren Chef Jewgeni Prigoschin einen Aufstand gegen die russische Militärführung, der scheiterte. Er kam bei einem Flugzeugabsturz im August unter noch ungeklärten Umständen ums Leben.