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umgebaute Schiffscontainer in Holland - Die Folterkammer der Unterwelt

Metall-Container dieser Art sind internationaler Logistik-Standard – doch diese wurden von einer internationalen Verbrecherbande umfunktioniert. Gefunden wurden auch Zangen, Bohrer, Cutter-Messer: Die
Metall-Container dieser Art sind internationaler Logistik-Standard – doch diese wurden von einer internationalen Verbrecherbande umfunktioniert. Gefunden wurden auch Zangen, Bohrer, Cutter-Messer: Diese Werkzeuge waren offenbar zu Folterzwecken gedacht

Foto: Polizei Niederlande

Amsterdam – Die Verbrecher nannten ihn „den Behandlungsraum“. Einen Ort, an dem man Opfer quälen und niemand ihre Schreie hören könnte. Egal, wie lang und schmerzhaft die Folter sein würde.

Es ist ein gigantischer Schlag gegen das organisierte Verbrechen! Nachdem Ermittler Millionen verschlüsselte Nachrichten des Netzwerks „EncroChat“ gehackt und mitgelesen hatten, wurden in mehreren europäischen Ländern Hunderte Verdächtige festgenommen. Mehr als 10 Tonnen Kokain, 12 Tonnen Cannabis und eine Tonne Crystal Meth wurden dabei sichergestellt.

Eine Sondereinheit der niederländischen Polizei sprengt das Tor zum Lagerhaus
Eine Sondereinheit der niederländischen Polizei sprengt das Tor zum Lagerhaus

Foto: Polizei Niederlande

Den gruseligsten Fund machten niederländische Spezialkräfte bei einer Razzia in Wouwse Plantage an der belgischen Grenze. Nachdem sie wochenlang einen Dealer (40) observiert hatten, schlugen die Ermittler Ende Juni zu: In dem landwirtschaftlichen Gebäudekomplex fanden sie sieben umgebaute Überseecontainer.

Sieben schallisolierte Container wurden gefunden – sechs waren Gefängnisse, in einem sollten Menschen gequält werden
Sieben schallisolierte Container wurden gefunden – sechs waren Gefängnisse, in einem sollten Menschen gequält werden

Foto: Polizei Niederlande

Eine Luftaufnahme zeigt die Lagerhalle in Wouwse Plantage (Niederlande)
Eine Luftaufnahme zeigt die Lagerhalle in Wouwse Plantage (Niederlande)

Foto: Polizei Niederlande

Ein Polizist hilft einem Kriminaltechniker in den Schutzanzug
Ein Polizist hilft einem Kriminaltechniker in den Schutzanzug

Foto: Polizei Niederlande

In die Böden der Container waren Handschellen eingelassen
In die Böden der Container waren Handschellen eingelassen

Foto: Polizei Niederlande

Sechs waren umgerüstet zu Gefängniszellen. Einer war eine Folterkammer. Der Container war schallgedämmt, Boden und Wände mit Folie ausgelegt. In Decke und Boden waren Handschellen eingelassen. In der Mitte des Raums stand: ein Zahnarztstuhl. Hier sollten Entführte gefoltert werden. Außerdem im Container: Sägen, Zangen, Schraubenzieher, Hämmer, chirurgische Instrumente.

▶︎Sechs Verdächtige wurden verhaftet. Sie sollen Entführungen und Geiselnahmen geplant haben. Bei ihnen fand man Polizei-Uniformen, Stoppschilder und Schusswesten. Als falsche Polizisten wollten sie ihren Opfern auflauern. Doch die echten Polizisten kamen ihnen zuvor: Bisher war die Folterkammer noch unbenutzt.

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