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US-Behördenchef schockt mit Aussage - 10 000 Menschen nach Ian vermisst?

Ian ist fast durch. Er kam als Hurrikan und geht jetzt als Wirbelsturm. Gerade zieht er begleitet von heftigen Unwettern durch South Carolina. Das ganze Ausmaß der Schäden an der US-Küste ist aber noch unklar. Es gibt Tote, Vermisste und unzählige Verletze.

Hurrikan Ian war am Mittwoch auf die Küste Floridas getroffen und hatte schwere Schäden verursacht. Am Freitag war er mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde in der Hafenstadt Georgetown in South Carolina angekommen.

Jetzt überrascht Kevin Guthrie, Direktor der Behörde für Notfallmanagement in Florida, mit einer Aussage: Derzeit würden noch etwa 10 000 Menschen vermisst. Viele davon seien aber wohl in Notunterkünften. Bislang gebe es mindestens 21 bestätigte Todesfälle.

Nichts steht mehr. Eine Straße in Fort Myers

Foto: GIORGIO VIERA/AFP

In Charleston kam so viel Regen mit dem Hurrikan, dass die Straßen unter Wasser standen, Haushalte abgeschnitten wurden

Foto: Alex Brandon/AP

10 000 Vermisste? Schon einmal sorgt eine Zahl für Aufsehen. Sheriff Carmine Marceno sagte vor ein paar Tagen gegenüber „Good Morning America“ von ABC, dass er glaube, dass die Zahl der Todesopfer „in die Hunderte“ gehen werde. Geht sie aber bislang nicht.

Gouverneur Ron DeSantis erklärte, viele ältere Häuser seien wohl einfach ins Meer gespült worden.

Die Bootshalle in Fort Myers ist völlig auseinandergerissen, Yachten sind beschädigt

Foto: Wilfredo Lee/AP

Zuletzt waren noch mutmaßlich knapp 1,9 Millionen Haushalte und Unternehmen Florida sowie in South- und North Carolina ohne Strom. Nach Angaben des Analysehauses CoreLogic rechnen Versicherer mit Schäden in Höhe von 28 bis 47 Milliarden Dollar.

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Inzwischen hat sich Ian zu einem posttropischen Wirbelsturm abgeschwächt. Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums ist die Gefahr aber noch nicht gebannt.

Man müsse in North- und South Carolina, Virginia und West Virginia weiter mit Sturmfluten und starken Winden rechnen, hieß es.

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In der Stadt Georgetown in South Carolina, in der „Ian“ auf Land traf, stand Wasser in der zentralen Einkaufsstraße. Die Kleinstadt Pawleys Island wurde von einer rund zwei Meter hohen Flutwelle getroffen.

In South Carolina wurde wegen des Hurrikans der Notstand ausgerufen. US-Präsident Joe Biden rief die Bevölkerung auf, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten.

Zu den Verwüstungen in Florida sagte Biden: „Wir fangen gerade erst an, das Ausmaß der Zerstörung zu sehen.“ Hurrikan „Ian“ werde „wahrscheinlich zu den schlimmsten in der Geschichte des Landes zählen“, sagte der US-Präsident.