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US-General warnt - Terrormiliz IS wird wieder gefährlicher

Der oberste US-Kommandeur für den Nahen Osten, Frank McKenzie, schlägt Alarm: Teile des islamischen Staats würden am Wiederaufbau in Westsyrien arbeiten!

Das Problem: Die USA ist dort wenig präsent. Und: In der Region westlich des Euphrat, in der das syrische Regime die Kontrolle hat, „sind die Bedingungen genauso schlecht oder schlechter“ als vor dem Aufstieg des Islamischen Staates, wie der General laut US-Presseagentur „AP News“ sagt.

► Sein dringender Appell: „Wir sollten uns alle darüber Sorgen machen.“

Und: McKenzie hat wenig Hoffnung, dass das syrische Regime irgendetwas tun werde, um die Gruppe dort niederzuschlagen. Das gebe der Terrormiliz dort ein gewisses Maß an Freiheit.

Hintergrund: West-Syrien wird seit langem weitgehend von Russland unterstützt, der Osten des Landes von den USA.

Washington: Kenneth „Frank“ McKenzie spricht während einer Pressekonferenz im Pentagon
Washington: Kenneth „Frank“ McKenzie spricht während einer Pressekonferenz im PentagonFoto: Alex Brandon / AP Photo / dpa

Präsident Donald Trump pries die Niederlage der Terrormiliz IS als eine seiner wichtigsten Sicherheits-Errungenschaften – und befahl im Oktober vergangenen Jahres den Abzug der US-Streitkräfte von der Nordgrenze in der Nähe der Türkei. Später wollte er alle amerikanischen Truppen aus dem Land abziehen.

► Schließlich wurde er jedoch von US-Militärführern überzeugt, die US-Streitkräfte im Osten zu belassen: Angesichts der jüngsten Einschätzung McKenzies war das wohl eine kluge Entscheidung.

McKenzie sagte zudem, dass die Bemühungen, Menschen aus syrischen Flüchtlingslagern zu bringen, durch die Coronavirus-Pandemie noch komplizierter und verzögert worden seien. Deswegen sorge er sich dort um die Radikalisierung der Menschen, insbesondere der Jugendlichen. Die Lager hält er für mögliche Brutstätten für IS-Aufständische.

Hintergrund: Im al-Hol-Lager im Nordosten Syriens leben bis zu 70 000 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, die im Bürgerkrieg in Syrien und im Kampf gegen den IS vertrieben wurden. Viele flohen, als die von den USA unterstützte SDF die letzten Gebiete des IS im vergangenen Jahr räumte.

► McKenzie erklärt, es gebe ein weiteres Wiederaufleben des IS, wenn die politischen Führer keinen Weg finden, die Vertriebenen in den Lagern zu deradikalisieren und in ihre Heimatländer zurückzubringen.

Die USA drängen darauf, ihre Verbündeten dazu zu bringen, ihre eigenen Bürger zurückzunehmen. Die meisten Nationen wollen jedoch keine potenziellen IS-Anhänger auf ihrem Boden oder haben Sorge vor möglicherweise Corona-infizierten Einreisenden.

„Wenn junge Menschen erwachsen werden, werden wir sie wiedersehen, es sei denn, wir können sie so drehen, dass sie produktive Mitglieder der Gesellschaft werden“, sagte er. Man könne sich entweder jetzt mit diesem Problem befassen oder es werde sich einige Jahre später exponentiell verschlimmern.

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