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„Verabredung zum Verbrechen“ - Verhinderte Facebook einen Mord in Sachsen?

Der angeklagte Heiko G. (36, Fußball-Jugendtrainer) wollte laut Anklage einen Jungen töten
Der angeklagte Heiko G. (36, Fußball-Jugendtrainer) wollte laut Anklage einen Jungen tötenFoto: Harry Haertel

Chemnitz – Ein ungewöhnlicher Kriminalfall beschäftigt seit Montag das Chemnitzer Landgericht.

Die Anklage lautet: „Verabredung zum Verbrechen des Mordes“. Heiko G. (36) aus Chemnitz und Robby P. (27) aus Crimmitschau sollen sich 2019 per Privatnachrichten bei Facebook verabredet haben, einen 15-jährigen Fußballspieler zu entführen, zu vergewaltigen und umzubringen!

Berufskraftfahrer Robby P. (27) schweigt zu den Vorwürfen vor Gericht
Berufskraftfahrer Robby P. (27) schweigt zu den Vorwürfen vor GerichtFoto: Harry Haertel

Doch der US-Konzern informierte die Polizei einen Tag vor dem geplanten Verbrechen – beide Männer wurden umgehend festgenommen.

G. ist Kinderpfleger und Jugendtrainer beim Fußball-verein TSV IFA Chemnitz. Er bestreitet alles, behauptet Straftäter überführen zu wollen, hätte sie nur angestachelt. Doch die Polizei fand bei ihm auch 271 Kinderporno-Dateien.

Der Mitangeklagte P. schwieg zum Prozess-Auftakt zu den Vorwürfen. Doch wie funktioniert die Erkennung, was liest Facebook mit? Eine BILD-Anfrage dazu ließ der US-Konzern am Montag unbeantwortet. Der Prozess wird fortgesetzt.

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