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Verloren bei der Feldarbeit: Verschollener Ehering taucht plötzlich wieder auf - nach über 30 Jahren

30 Jahre lang blieb der Ehering von Elisabeth Harrer verschollen - nach der Feldarbeit. Jetzt tauchte er wieder auf. Und die Freude ist groß.

Ascholding – Manchmal passieren sie, die kleinen Wunder. Elisabeth Harrer (87) aus Ascholding verlor vor mehr als 30 Jahren ihren Ehering. Nun bekam sie ihn zurück – pünktlich zum 56. Hochzeitstag mit ihrem leider bereits 2007 verstorbenen Ehemann Kaspar Harrer.

Ascholding: Ehering bleibt über 30 Jahre verschwunden - Suche vergebens

Wann und wo sie den Ring genau verloren hatte, kann Elisabeth Harrer nicht sagen. „Sie vermutete, während der Arbeit auf dem Feld nebenan“, sagt Schwiegertochter Ingrid Harrer. Dort hatten die beiden Eheleute noch bis vor 30 Jahren Kartoffeln angebaut. Doch alles Suchen war vergebens – der Ring blieb verschwunden.

Darauf ein Schnapserl: Elisabeth Harrer (li.) und die beiden Finderinnen Regina und Lucia Kastenmüller (re.).

Ascholding: Verlorener Ehering taucht auf ehemaligem Kartoffelacker wieder auf

Die Jahre zogen ins Land, die Kinder – Zwillingssöhne – gründeten eigene Familien. Im vergangenen Jahr baute einer von Elisabeth Harrers Enkeln auf dem ehemaligen Kartoffelacker. Nachbarin Regina Kastenmüller (59) bat darum, sich für ihr Hochbeet einen Anhänger voll Erde abholen zu dürfen – eine Bitte mit ungeahnten Folgen: Als sie zusammen mit ihrer Tochter die Erde durchsiebte, hielt die 21-Jährige plötzlich inne.

Etwas Funkelndes lag zwischen den dunklen Schollen. Ein anderer Nachbar beobachtete, wie sich die beiden Frauen über das Sieb beugten. „Schürft Ihr nach Gold?“, frotzelte er. „Das haben wir schon gefunden“, bekam er zur Antwort. Die beiden hatten einen Ehering gefunden. Vorsichtig säuberten sie das Schmuckstück. „K.H. 11.5.64 GGG“ (Gott gebe Glück) war auf der Innenseite eingraviert.

Ascholding: Finderlohn für gefundenen Ehering - Einmal im Monat ein Schnapserl

Schnell war die rechtmäßige Besitzerin ermittelt, die sich natürlich unglaublich freute, als ihr der für immer verloren geglaubte Ehering übergeben wurde. „Mei, dass ich das noch erleben darf.“ Einer von Elisabeth Harrers Lieblingsheiligen ist der Heilige Antonius. Er wird gerne angerufen, wenn etwas verloren gegangen ist. Harrer hatte ihn schon bemüht. Ob sie ihn auch um Hilfe bei dem Ehering gebeten hatte, weiß sie jedoch nicht sicher. „Da ist er wohl von sich aus drauf gekommen.“

Einen Finderlohn hat die Seniorin mit den Nachbarn bereits ausgemacht. „I kimm omoi im Monat auf a Schnapserl uma“, versprach die 87-Jährige. „Und an ersten, den lös ma jetzt glei ein.“ (sh)

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