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Viele Nachmeldungen nach Panne: RKI meldet wieder Rekord bei Neuinfektionen

Zahlenchaos beim Robert-Koch-Institut: Bei der täglichen Meldung der Neuinfektionen am Donnerstag fehlen wegen einer technischen Panne Fälle. Diese fließen nun in die Rechnung für den Freitag ein. Die Folge: ein erneutes Rekordhoch.

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 14.714 neue Corona-Infektionen gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Da es allerdings am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen gekommen war, könnten in der jüngsten Zahl der Neuinfektionen entsprechende Nachmeldungen enthalten sein. Auch am Samstagmorgen gab es zeitweise Unstimmigkeiten bei den angegebenen Zahlen. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung überschritt die Marke von 10.000.

Durch einen Ausfall eines Webservers waren am Donnerstagnachmittag laut RKI Übermittlungen von den Gesundheitsämtern zu den zuständigen Landesbehörden und von denen zum RKI knapp drei Stunden lang gestört. Anschließend habe der Server aber wieder funktioniert. Die fehlenden Daten sollten am Freitag automatisch im Laufe des Tages übermittelt worden sein und somit in der Publikation vom Samstagmorgen erscheinen. Die Größe der Datenlücke ist nicht bekannt. Betroffen von der Panne waren zum Beispiel Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen.

Zudem sind die jetzigen Werte nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden. Insgesamt haben sich laut Angaben des RKI in Deutschland 418.005 Menschen mit dem Virus infiziert. 10.003 Menschen sind demnach seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das sind 49 mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,23 (Vortag: 1,11). Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa zwölf weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen liegt dieser Wert nun bei 1,30 (Vortag: 1,23). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

Die Zahlen des RKI unterscheiden sich von jenen, die ntv.de täglich erhebt und veröffentlicht. Hintergrund sind die Meldewege: Das RKI erhält täglich Meldungen der Gesundheitsämter, ntv.de wertet dagegen Angaben der Landesbehörden aus. Demzufolge gab es gestern 12.219 Neuinfektionen, insgesamt sind damit 409.832 Fälle bekannt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 52 auf 9978. Als aktuell infiziert gelten rund 91.800 Personen.

Auch die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten nimmt zu. Laut Divi-Register sind dies in Deutschland derzeit 1121 Personen. Das sind 91 mehr als am Vortag. 478 davon werden beatmet, 19 mehr als am Donnerstag. Rund 7784 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

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