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Von Corona gebeutelt: Schausteller zunehmend sauer und hilflos - weitere Demos am Donnerstag

Pforzheim. Sie haben bereits mehrere Großdemos auf die Straße gebracht und wollen an diesem Donnerstag, 6. August, wieder an gleich zwei Orten im Bundesgebiet Alarm schlagen: Die Schausteller rufen immer lauter und aus immer mehr Kehlen bei den politischen Entscheidern um Hilfe. Und der Frust sitzt immer tiefer. „So langsam kippt die Stimmung“, sagt Waffelbäcker Alexander Schreiber aus Neulingen, unter anderem bekannt vom Goldenen Weihnachtsmarkt und der Pforzemer Mess.

In Berlin, München und Stuttgart ist Schreiber mit auf die Straße gegangen. Bei den Protestzügen am Donnerstag in Saarbrücken und Berlin-Köpenick kann er nicht dabei sein. Wegen privater Termine. Aber auch, weil selbst das auswärtige Demonstrieren zu sehr ins Geld geht. Denn die finanzielle Lage ist bei ihm wie bei den allermeisten seiner Kollegen inzwischen äußerst angespannt.

Zwar hätten Politiker bei den Demos Unterstützung zugesagt. Aber diese Botschaften empfänden die Schausteller eher als „warme Worte, um uns ruhig zu stellen“. Allmählich werde es „ganz eng“, sagt Schreiber: „Von Versprechungen kriegst du deinen Kühlschrank nicht voll.“

Ohnehin nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei die für Juni, Juli und August zugesagte Überbrückungshilfe, von der bis dato noch kein Cent geflossen sei. Wie es danach weitergehe, stehe in den Sternen. Lokale Konzepte wie die in Pforzheim anvisierte Mini-Mess mit einzelnen, dezentral platzierten Fahrgeschäften seien „eine schöne Geste der Stadt“, doch der Platz sei begrenzt, die Auswahl der wenigen Beschicker unklar, und die dort zu erwartenden Einnahmen seien natürlich nicht mit jenen auf Volksfesten zu vergleichen.

Mehr über die Schausteller-Proteste lesen Sie am Donnerstag, 6. August, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

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