Hamburg – Die „Hochzeit“ (das Zusammenschweißen von Vor- und Hinterschiff) ist vollzogen!

Nun ziert auch das Kölner Stadtwappen den Bug der neuen Korvette „Köln“ (89,12 m, 58 Mann Besatzung) am Ausrüstungskai von Blohm + Voss.

Die „Köln“ ist die erste von fünf Korvetten vom Typ K130, die bis 2024 ältere Marine-Schiffe ersetzen sollen.

Lürssen (Werften in Bremen, Wolgast, Hamburg), German Naval Yards Kiel (GNYK) und ThyssenKrupp Marine Systems bauen Rumpfteile der Korvetten, die dann alle in Hamburg zusammengesetzt werden.

Teaser-Bild

Ein Vorschiff wird zum Dock von Blohm + Voss geschleppt

Foto: Markus Scholz / dpa

So ist der Korvetten-Bau aufgeteilt: Die fünf Hinterschiffe werden in Wolgast geschweißt, zwei Vorschiffe von Lürssen in Bremen und drei von GNYK in Kiel gebaut.

Der Korvetten-Auftrag wurde vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) im September 2017 erteilt. Erster Stahlschnitt war im Februar 2019 auf der Peene-Werft in Wolgast (gehört zu Lürssen), Kiellegung im April 2019.

Ablieferung an die Bundeswehr soll 2022 sein.