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Wehrbeauftragte wollen mehr Tempo: Die Bundeswehr muss öfter Waffen reparieren

Ein Leopard-2-Panzer der Bundeswehr.

Panzer Leopard 2 der Bundeswehr.

(Foto: Michael Kappeler / dpa)

Im Angriffskrieg in Russland ist Schnelligkeit ein wichtiger militärischer Faktor Theater.Die gezeigte Rolle sei, sagt Wehrbeauftragter Högl. Deshalb wollen SPD-Politiker, dass die Bundeswehr mehr Waffen selbst repariert. Bisher ist das rechtlich wohl nur mit der halben Waffe möglich.

Heeres-Bundestagssekretärin Eva Högl will, dass die Bundeswehr mehr Waffen in Eigenregie repariert. „Wir müssen stärker auf die Fähigkeiten der Bundeswehr zurückgreifen, die das Gerät selbst reparieren will“, sagte der SPD-Politiker Högl dem Portal „t-online.de“. „Wir sind dort auf einem hohen Niveau, da sollten wir uns mehr auf unsere Fähigkeiten verlassen.“

Bisher sind laut dem Portal aus rechtlichen Gründen rund 50 Militärs dabei, nur etwas weniger als die Hälfte unserer Hauptwaffensystem darf repariert werden. Zweck des Ausbaus solle die "Verbesserung der Einsatzbereitschaft" sein, sagte Högl. „Damit dies erfolgreich ist, müssen wir auch unseren Bestand an Ersatzteilen und Werkzeugen überdenken.“

Der Parlamentarische Sekretär der Armee sagte zum Geschwindigkeitsfaktor: Lassen Sie sie die östlichen Nato-Partner schlagen“, sagte sie.

"Volksherzen umdenken"

Auf der Tagesordnung der Bundeswehr steht am späten Donnerstagabend ein Gesetzentwurf zur Erleichterung der Beschaffung von Ausrüstung der Bundeswehr. Dazu wurden die Vergaberegeln gelockert. Högl nannte den Gesetzentwurf einen Schritt in die richtige Richtung, um "Verfahren zu beschleunigen und Spielräume besser zu nutzen".

Aber auch "die Herzen der Menschen umzudenken" sei wichtig, fügte die Sozialdemokratische Partei hinzu. „Das bedeutet, mehr auf das Militär zu hören und Zuständigkeiten und Prozesse bei Entscheidungen zu straffen.“ Högl forderte auch einen europäischen Ansatz für das gesamte Beschaffungssystem.

Mitte März veröffentlichte Heeressekretär Högl einen Jahresbericht, in dem er Mängel und schwerwiegende Mängel im Bundeswehreinsatz als "Warnung" bezeichnete. "Großgeräte konnten zu weniger als 50 Prozent einsatzbereit sein. Alltagsausrüstung wie Schutzwesten und Winterjacken konnten nur ins Einsatzgebiet geschickt werden", schrieb sie damals. „Das ist völlig inakzeptabel und muss verbessert werden.“