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Welche Corona-Regeln gelten in den Skigebieten Bayerns im Winter 2021/22?

In der kommenden Wintersaison 2021/22 soll Skiurlaub in Bayern wieder möglich sein. Was bisher zu den Corona-Regeln in den Skigebieten bekannt ist, erfahren Sie hier.

Nachdem im letzten Jahr ein Skiurlaub kaum möglich gewesen ist*, dürften sich Wintersportler umso mehr auf die kommende Saison freuen. Doch komplett ohne Corona-Regeln wird es auch dieses Mal nicht gehen. In manchen bayerischen Skigebieten gelten strengere Regeln als in anderen.

Bayerische Skigebiete: 3G-Regel in Seilbahnkabinen

In Deutschland gilt ab einer Inzidenz von 35 pro 100.000 Einwohnern die 3G-Regel in Innenräumen – und in Bayern gehören dazu auch Seilbahnkabinen. Zutritt haben damit nur Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Ausgenommen davon sind Kinder bis sechs Jahre und Schüler. „Wir freuen uns über das Versprechen der bayerischen Staatsregierung, dass es keinen Lockdown geben wird und die Seilbahnen mit 3G die Wintersaison gesichert planen können“, erklärte Matthias Stauch, Präsident des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) in einer Mitteilung Ende September. Dennoch gibt es etwas Kritik: „Eigentlich betrachten wir Seilbahnkabinen nicht als ‚geschlossenen Raum‘“. Studien zum Aerosolverlauf hätten gezeigt, dass Seilbahnkabinen gut durchlüftet sind, zudem seien die Fahrten sehr kurz. „Dennoch unterstützen wir die 3G-Regeln, sie garantieren einen sicheren Wintersport.“

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Skigebiete im Allgäu: 2G bei Saison-Skipässen

Die Allgäuer Skigebiete des Skiverbundes Superschnee weisen darauf hin, dass Käufer einer Saison- oder Jahreskarte geimpft oder genesen sein müssen. Das gilt sowohl für die Superschnee- als auch die Allgäu-Gletscher-Card. Kinder bis sechs Jahre sowie Schüler jünger als der Jahrgang 2004 sind davon ausgenommen. Ein Testnachweis sei nicht ausreichend, weil dieser nur eine Momentaufnahme darstelle. Ungeimpfte Besitzer von bereits gekauften oder genutzten Saison- oder Jahreskarten haben keinen Anspruch auf Rückerstattung.

Weiterhin erklärt die Allgäu GmbH dem BR zufolge, dass Liftbetreiber die Corona-Nachweise nur an den Kassen kontrollieren könnten. Besitzer einer Saisonkarte dürfen jedoch, ohne an der Kasse Halt machen zu müssen, direkt in den Lift steigen. Eine Kontrolle an den Anlagen wäre vom Personal her nicht möglich und könnte zu langen Wartezeiten führen. Ungeimpfte Skifahrer könnten aber voraussichtlich Tagesskipässe erwerben, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen.

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Corona-Regeln für Skiurlauber in der Zugspitzregion

Wer im Winter in der Zugspitzregion seinen Skiurlaub verbringen will, muss sich voraussichtlich auf eine 3G-Regelung und Maskenpflicht in geschlossenen Räumen einstellen – dazu zählen auch die Seilbahnen. Am 19. November will die Zugspitze offiziell in die Wintersaison starten, allerdings warte man zunächst noch mit dem Verkauf von Karten ab, wie eine Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn dem BR berichtet. Aktuell sieht die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vor, dass ab einer Inzidenz von 35 grundsätzlich die 3G-Regel in Seilbahnen gilt. Die Verordnung ist noch bis zum 24. November in Kraft, was danach passiert, ist nicht klar.

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Skigebiete im Bayerischen Wald: Bisher keine offiziellen Regeln

In den Skigebieten im Bayerischen Wald wartet man vorerst noch die Corona-Auflagen der bayerischen Staatsregierung für die kommende Saison ab. Bei der Arberbergbahn am Großen Arber hofft Pressesprecher Andreas Stadler laut BR darauf, dass es nur eine Maskenpflicht, jedoch keine 3G-Regel geben wird. Vorerst würden Saisonkarten aber nur an vollständig Geimpfte oder Genesene verkauft werden – so könne man nachträglich noch lockern. Einer 3G-Regel stehen die Skigebiete im Bayerischen wegen fehlendem Personal insgesamt skeptisch entgegen. Aktuell heißt es aber noch abwarten. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.