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Wie die Briten den scheinbar kostengünstigsten Impfstoff entwickelt haben

Scheinbar kühlschranktauglich: der in Oxford entwickelte Corona-Impfstoff Bild: AFP

Es passt nicht in das britische Selbstverständnis, dass deutsche und amerikanische Forscher zuerst einen Impfstoff präsentiert haben. Also preist man im Königreich die Kühlschranktauglichkeit der Substanz.

Von einem „Triumph für das Vereinigte Königreich“ schwärmte die Boulevardzeitung „Daily Mail“ am Dienstag. Aber auch seriösere Blätter wie „The Times“ geizten nicht mit Superlativen: Die Entwicklung des in Oxford entwickelten Impfstoffs gegen das Coronavirus sei eine britische Erfolgsgeschichte, die wirklich das Attribut „world-beating“ verdiene, hieß es im Leitartikel. Das war auch als Ohrfeige für den britischen Premierminister Boris Johnson gedacht, der das mediokre Test- und Kontaktverfolgungssystem des Landes als „weltführend“ bezeichnet und dafür viel Spott geerntet hatte.

Doch bei aller Begeisterung ist eine Dosis Enttäuschung schwer zu verbergen. Wiederholt wurden die Wissenschaftler, die den Impfstoff entwickeln halfen, von Journalisten gefragt, ob nicht auch Wermutstropfen zu verdauen seien. Zum einen waren andere Forscherteams schneller. Die ersten Durchbrüche wurden aus Deutschland (Biontech) und dann aus Amerika (Moderna) vermeldet. Zum anderen deuten vorläufige Studien-Ergebnisse auf einen geringeren Wirkungsgrad hin. Dass solche Fragen überhaupt gestellt wurden, hat auch mit der Vorgeschichte zu tun.

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