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Wissenschaftler rechnen mit 300.000 Corona-Toten in Amerika bis Dezember

Bis zum 1. Dezember werden in den Vereinigten Staaten einer Prognose zufolge nahezu 300.000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben sein. Das Berechnungsmodell stammt von dem Gesundheitsinstitut IHME der University of Washington und wurde am Donnerstag aktualisiert. Konkret gehen die Wissenschaftler dann von vermutlich 295.011 Todesfällen aus, das sind gut 137.000 mehr als die bislang im Land gemeldeten etwa 158.000 Toten. So viele Opfer wie die Vereinigten Staaten hat kein anderes Land weltweit verzeichnet. Nach Einschätzung des IHME werden angesichts der steigenden Zahlen viele Bundesstaaten neue Anordnungen für Bürgerinnen und Bürger verhängen, zu Hause zu bleiben.

Derweil zeigte sich der amerikanische Chef-Virologe Anthony Fauci optimistisch, dass die Welt sich langfristig an das Virus gewöhnen werde. Selbst wenn das neue Coronavirus über Jahrzehnte auftrete, sollten Vorschriften wie Masken, Hände waschen, Abstand zu Sozialkontakten und ein Impfstoff letztlich bei der Anpassung an das Virus helfen. „Erinnern Sie sich, es gibt nur ein Virus, das in der Geschichte des Planeten ausgerottet wurde, und das sind die Pocken.“ Derzeit werden potenzielle Impfstoffe gegen das neue Coronavirus entwickelt, aber unklar ist, wie wirksam sie sein werden. Fauci hoffte eigenen Angaben nach auf eine Wirksamkeit zwischen 70 und 80 Prozent. Ein Mittel werde wohl 2021 verfügbar sein, sagte er.

„Unvorhersehbarer Charakter der Pandemie“

Darüber hinaus haben die Vereinigten Staaten ihre wegen der Coronavirus-Pandemie ausgerufene weltweite Reisewarnung wieder aufgehoben. Das amerikanische Außenministerium kündigte am Donnerstag an, fortan wieder Reisehinweise und Reisewarnungen zu einzelnen Ländern zu veröffentlichen. Während sich die Lage in einigen Ländern verbessere, könne sie sich in anderen jederzeit wieder verschlechtern. Grundsätzlich sollten Bürger bei Auslandsreisen wegen des „unvorhersehbaren Charakters der Pandemie“ Vorsicht walten lassen.

Das amerikanische Außenministerium hatte Mitte März wegen der Coronavirus-Krise eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Die Regierung riet Bürgern damals von Auslandsreisen dringend ab und rief jene Amerikaner im Ausland auf, wenn möglich umgehend in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Das Außenministerium warnt zudem, Botschaften und Konsulate hätten womöglich nur begrenzte Kapazitäten, um Amerikanern zu helfen.

Wegen der Pandemie hatten zahlreiche Länder weltweit Reiseverbote verhängt und Reisewarnungen ausgesprochen. Die Vereinigten Staaten untersagten unter anderem im März Einreisen aus dem Schengenraum. Das Einreiseverbot ist nach wie vor gültig.

Unterdessen ist kurz vor einem Besuch von Präsident Donald Trump in Ohio der Gouverneur des Bundesstaates, Mike DeWine, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Republikaner am Donnerstag nur wenige Stunden vor einem geplanten Treffen mit Trump über Twitter mit. DeWine hätte Trump, der in Ohio unter anderem ein Unternehmen besucht, auf dem Flughafen in Cleveland begrüßen sollen. Der vorgeschriebene Test vor einem Kontakt mit dem Präsidenten habe das positive Ergebnis gebracht, erklärte DeWine. Nach eigenen Angaben hat der 73 Jahre alte Politiker keine Symptome und will sich den Regeln entsprechend für die kommenden 14 Tage bei sich zu Hause in Quarantäne begeben. „Wir wollen ihm das Allerbeste wünschen“, sagte Trump nach seiner Ankunft in Cleveland.

DeWine ist der zweite amerikanische Gouverneur mit einem positiven Corona-Test. Im Juli hatte sich der Regierungschef von Oklahoma, Kevin Stitt, mit dem Virus infiziert. Auch er ist Republikaner. Gelegentlich kommt es auch zu falschen Testergebnissen.

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