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Witwer der Augenoptikerin (†41) klagt an - „Eine Ampel hätte Alesya gerettet“

Noch immer erinnert das Schaufenster der Tränen an den tragischen Tod von Alesya
Noch immer erinnert das Schaufenster der Tränen an den tragischen Tod von AlesyaFoto: Verena Hornung

Bremen – Könnte seine Frau noch leben, wenn Überwege sicherer und Führerschein-Nachprüfungen für Senioren Pflicht wären?

Nach dem tragischen Unfalltod von Augenoptiker-Meisterin Alesya Fox († 41) an der Leher Heerstraße in Horn-Lehe erhebt ihr Ehemann schwere Vorwürfe. Hubert Fox (55): „Alesya wurde aus dem Leben gerissen, als eine 78 Jahre alte Autofahrerin sie überfuhr. Vormittags, auf einem Zebrastreifen. Sie hat meine Frau nicht gesehen, sagte sie der Polizei.“

Freunde, Nachbarn und Kunden legen immer wieder frische Blumen vor dem Geschäft der beliebten Optikerin ab
Freunde, Nachbarn und Kunden legen immer wieder frische Blumen vor dem Geschäft der beliebten Optikerin abFoto: Verena Hornung

Immer wieder würde er beobachten, wie Senioren kaum ins Auto kämen, geschweige denn über ihre Schulter gucken könnten. Fox: „Ich fordere, dass Senioren turnusmäßig zur Nachprüfung der Fahrtüchtigkeit müssen.“

In fast allen anderen EU-Ländern sind ab 70, bzw. 75 Jahren Fahrtauglichkeit-Überprüfungen Pflicht. In Deutschland nur in begründeten Einzelfällen.

Hubert Fox (55) an dem Zebrastreifen, an dem seine Frau überfahren wurde
Hubert Fox (55) an dem Zebrastreifen, an dem seine Frau überfahren wurdeFoto: Verena Hornung

Fox: „Bei uns will es sich niemand mit den Senioren verderben. Vor allem die Autoindustrie nicht, die eine starke Lobby hat.“

Bis die Politik das ändert, kämpft Fox für eine Bedarfsampel am Überweg Leher Heerstraße. Dort, wo Alesya 170 Meter von ihrem Geschäft entfernt überfahren wurde.

Fotos aus glücklichen Zeiten wie dieses und Erinnerungen sind alles, was Witwer Hubert Fox von seiner großen Liebe Alesya bleibt
Fotos aus glücklichen Zeiten wie dieses und Erinnerungen sind alles, was Witwer Hubert Fox von seiner großen Liebe Alesya bleibt Foto: Privat

Der Witwer: „Immer wieder passieren Unfälle durch die trügerische Sicherheit von Zebrastreifen. Die wenigsten Autofahrer halten an, wenn sie Fußgänger sehen. Sie müssen dringend durch eine Bedarfsampel gestoppt werden.“

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