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Zeichen gegen Homophobie: Allianz Arena soll gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten - Appell an OB Reiter

Münchner Stadtrat will, dass die Allianz Arena im Spiel gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchtet.

Für Solidarität und gegen Homophobie soll die Allianz Arena im letzten EM-Gruppenspiel gegen Ungarn in Regenbogenfarben erstrahlen. Das fordert jetzt der Stadtrat.

München - Es soll ein Zeichen gegen Homophobie sein. Vor allem aber soll Solidarität mit der LGBTI-Community in Ungarn* demonstriert werden, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der Münchner Stadtratsfraktionen. Wenn es nach ihnen geht, dann soll am kommenden Mittwoch, beim letzten EM-Gruppenspiel* gegen Ungern, die Fröttmaninger Arena in Regenbogenfarben leuchten.

EM-Spiel gegen Ungarn: Appell an UEFA, DFB und an den OB ein Zeichen zu setzen

Erst vor wenigen Tagen hat das ungarische Parlament ein neues Gesetz erlassen, das unter anderem verbietet, in Schulen über Homosexualität aufzuklären. Und auch sonst zeigt sich das Land wenig aufgeschlossen gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe. Deshalb fordern jetzt neben dem Münchner* Stadtrat auch viele andere Menschen ein Zeichen gegen die Homophobie zu setzen. So appellierte ARD-Journalist Georg Restle, Leiter des Politmagazins Monitor, an den Deutschen Fußball-Bund: „Lieber DFB, in Ungarn soll ‚Werbung‘ für Homosexualität verboten werden. Ihr seid doch so für Diversität. Wie wär es: Eine Regenbogenflagge für jeden Fan im Stadion? Dann kriegt das auch Herr Orban mit.“

Und in dem Antrag des Stadtrats an OB Reiter* heißt es laut Süddeutscher Zeitung: Es sei der Stadt wichtig, Solidarität mit der LGBTI-Community in Ungarn zu zeigen, „die unter der aktuell verschärften homo- und transphoben Gesetzgebung der ungarischen Regierung zu leiden hat“. Der Rathauschef solle sich doch bei der UEFA einsetzen, dass die Allianz Arena* in den Farben der LGBTI-Community erstrahlt - also bunt. DFB-Kapitän Manuel Neuer hatte zuletzt im Spiel gegen Frankreich (0:1) eine Armbinde in Regenbogenfarben getragen.

Stadträte fordern eine Regenbogen-Beflaggung des Rathauses

Des Weiteren könnte OB Reiter veranlassen, dass zu dem Spiel das Münchner Rathaus am Marienplatz* mit Regenbogenfahnen ausgestattet wird. Und weiter heißt es in dem Antrag, die Stadt solle an die UEFA, den DFB, den Bayerischen Fußballverband, die Fußballvereine und alle Fußballfans in München appellieren, sich anlässlich der Europameisterschaft mit ihrer medialen Reichweite „nachdrücklich und sichtbar für Toleranz und Gleichstellung einzusetzen“. Stadtrat Beppo Brem (Grüne) - der die Sportveranstaltung Gay Games 2026 nach München holen will - freut sich über den breiten Konsens im Stadtrat, schreibt die SZ. Er erwartet, dass der DFB und die UEFA ihren Einfluss nutze. (tel) *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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