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Germany

Zum sechsten Mal in drei Wochen - Kim provoziert schon wieder mit Raketen-Abschuss

Es ist nicht mal eine Woche her, da verkündete US-Präsident Donald Trump dass er von dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un eine „kleine Entschuldigung“ für die jüngsten nordkoreanischen Raketentests erhalten habe.

Doch Kim scheint es damit nicht so ernst gemeint zu haben: Das nordkoreanische Militär hat am Freitagmorgen erneut zwei Raketen abgefeuert. Die beiden noch nicht identifizierten Projektile seien aus der Provinz Kangwon an der Ostküste des Landes gestartet worden, teilte der südkoreanische Militärstab mit, wie die Agentur Yonhap berichtete.

Nordkorea hat damit bereits zum sechsten Mal innerhalb von drei Wochen mehrere Raketen abgefeuert.

Seoul hatte die Raketentests des Nachbarn zuletzt als „Machtdemonstration“ gegen die gemeinsamen Militärmanöver gewertet, die Südkoreas Streitkräfte mit dem US-Militär abhielten.

US-Präsident Donald Trump selbst hatte sich zurückhaltend geäußert.

Der Abschuss ballistischer Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite ist Nordkorea - das mehrfach Atombomben getestet hat - durch UN-Resolutionen verboten.

Derartige Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Sechster Raketentest in drei Wochen

Die vorherigen Raketentests wurden von der EU scharf verurteilt. Damit untergrabe Nordkorea die internationalen Bemühungen um Vertrauen und nachhaltigen Frieden ohne Nuklearwaffen auf der koreanischen Halbinsel, erklärte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am vergangenen Wochenende.

Nordkorea müsse von weiteren Provokationen absehen und seine Verpflichtung zum Verzicht auf solche Waffentests erfüllen.

Trump twitterte dagegen am vergangenen Samstag, Kim habe ihm in einem langen Schreiben „sehr nett“ bekundet, dass er nach dem aktuellen Manöver der Streitkräfte der USA und Südkoreas bereit für ein Treffen und für Verhandlungen sei.

Der Brief sei auch „eine kleine Entschuldigung dafür gewesen, Kurzstreckenraketen zu testen“. Nach dem Manöver würden auch die Raketentests enden. „Ich freue mich darauf, Kim Jong Un in nicht allzu ferner Zukunft zu sehen!“, schrieb Trump.

Unklar blieb, wie groß das halbjährlich stattfindende Manöver diesmal ist. Die USA haben 28 500 Soldaten in Südkorea stationiert.

Am vergangenen Freitag hatte US-Verteidigungsminister Mark Esper in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul bekräftigt, dass die USA weiter zu diplomatischen Gesprächen mit Nordkorea bereit seien, um Fortschritte bei der nuklearen Abrüstung des Landes zu erzielen.

Allerdings werde man die Sanktionen gegen Nordkorea aufrechterhalten, solange Pjöngjang nicht sein Atomprogramm aufgebe.

Kim und Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen im Grenzort Panmunjom auf der koreanischen Halbinsel Arbeitsgespräche zur atomaren Abrüstung in der Region vereinbart. Nach dem Scheitern ihres Gipfeltreffens im Februar in Vietnam weckte das Treffen neue Hoffnung auf Fortschritte in den festgefahrenen Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas.

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