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Zuschauer am Millerntor?: Der FC St. Pauli entscheidet mit Schultz, Fans und Behörden

Die Corona-Pandemie und der Profi-Fußball – immerhin sollen laut jüngstem Beschluss der DFL wieder teilweise Zuschauer zugelassen werden können. Im Moment diskutieren die Macher der 36 deutschen Erst- und Zweitligaklubs darüber, wie die knallharten Vorgaben (keine Stehplätze, kein Alkohol und keine Gästefans) am besten umgesetzt werden können. Auch am Millerntor rauchen die Köpfe.

Präsident Oke Göttlich ließ die MOPO wissen, wie der FC St. Pauli vorgehen will: „Der Verein hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich intensiv mit der Thematik beschäftigt und verschiedene Szenarien vorbereitet.“

FC St. Pauli: Fans zurück am Millerrntor? Das sagt Präsident Oke Göttlich

Kein Zweifel – es ist eine wahnsinnige Herausforderung, einerseits den Behörden mit ihren strengen Auflagen und andererseits den Anhängern auch nur ansatzweise gerecht zu werden.

Göttlich muss erstmal endgültig klären lassen, wie viele Zuschauer am Millerntor, das normalerweise 29.546 Fans Platz bietet, unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zugelassen werden dürfen. Die Schätzungen schwanken zwischen 6000 und 9000.

Weitere wichtige Fragen: Macht es in Anbetracht aller Kosten für ein Heimspiel finanziell überhaupt Sinn, das Stadion für Fans zu öffnen? Wie viele Besucher sind vonnöten, um zumindest die Kosten wieder hereinzubekommen? Und: Wie würde die Verteilung der Karten an die Fans vonstattengehen?

FC St. Pauli: Lohnt es sich, das Millerntor für 9000 Fans zu öffnen?

Klar ist, dass Göttlich und Co. nicht allein entscheiden werden. „Hier fließen natürlich auch die aktuellen Beschlüsse aus der DFL-Sitzung am Dienstag mit ein und wir werden diese mit den für uns zuständigen Behörden sowie unseren Fans besprechen und abstimmen. In diesen Prozess ist auch die sportliche Führung eingebunden.“

Einen prallgefüllten St. Pauli-Fanblock wird es am Millerntor wohl vorerst nicht mehr geben.

Einen prallgefüllten St. Pauli-Fanblock wird es am Millerntor wohl vorerst nicht mehr geben.

Heißt: Sportchef Andreas Bornemann und Trainer Timo Schultz werden ebenfalls um ihre Meinung gebeten – und man darf davon ausgehen, dass das Duo die Kiezkicker miteinbeziehen wird.

Bis der Kiezklub Finales verkünden kann, wird es noch eine Weile dauern. Göttlich: „Wir alle hoffen auf eine positive Entwicklung des Infektionsgeschehens, können aber auch nicht in die Zukunft sehen und gehen das Thema entsprechend demütig an. Deswegen ist es auch noch zu früh, um über die Rentabilität zu sprechen. Die ist auch nur einer von vielen Faktoren, die wir berücksichtigen müssen.“

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