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Zweite Amtszeit: António Guterres bleibt bis 2026 UN-Generalsekretär

Hat noch viel vor: der am Freitag bis 2026 bestätigte UN-Generalsekretär António Guterres Bild: AFP

António Guterres wurde von der UN-Vollversammlung für eine zweite Amtszeit als Generalsekretär der Vereinten Nationen berufen. Der Portugiese wurde ohne Gegenkandidat und mit Unterstützung des Sicherheitsrats bestätigt.

Der Portugiese António Guterres wird die Vereinten Nationen für fünf weitere Jahre führen. Die UN-Vollversammlung berief den 72-jährigen am Freitag wie erwartet für eine zweite Amtszeit. Die Annahme einer entsprechenden Resolution erfolgte einstimmig. Guterres war ohne Gegenkandidat und mit der Unterstützung des Sicherheitsrates angetreten.

Als eine der größten künftigen Herausforderungen für Guterres gilt neben zahlreichen regionalen Konflikten – unter anderem in Syrien, Libyen, dem Jemen oder Myanmar – der Kampf gegen die Klimakrise. Der UN-Generalsekretär hatte zuletzt immer wieder das Bild einer Welt am Abgrund gezeichnet und die großen CO2-Produzenten zu größeren Anstrengungen aufgefordert. Auch die wirtschaftlichen und sozialen Turbulenzen sowie Armut und Hunger durch die Corona-Pandemie dürften noch länger eine Rolle spielen. Außerdem droht die Handlungsfähigkeit der UN durch steigende Spannungen zwischen Washington und Peking weiter beeinträchtigt zu werden.

Die neue Amtsperiode des UN-Generalsekretärs startet am 1. Januar 2022 und dauert bis Ende 2026. Guterres ist der neunte Generalsekretär und führt die Welt-Organisation seit 2017. Seine erneute Aufstellung galt schon lange als sicher: Guterres hatte in den vergangenen Jahren einen guten Umgang mit den einflussreichen Vetomächten USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich gepflegt.

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