Liechtenstein
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Andorras Besuch in Liechtenstein

Premierminister Xavier Espot Zamora, S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein und Aussenministerin Maria Ubach Font. (Foto: IKR)

Beim Besuch von Andorras Premierminister Xavier Espot Zamora und der andorranischen Aussenministerin Maria Ubach Font stand am Montag, 3. Oktober unter anderem ein Arbeitsgespräch mit Regierungschef Daniel Risch und Aussenministerin Dominique Hasler in Vaduz auf dem Programm, wie es in einer Mitteilung heisst.

Das Arbeitsgespräch wurde genutzt, um staatenspezifische Themen und Anliegen zu erörtern. "Liechtenstein gehört seit mittlerweile 27 Jahren dem EWR an und übernimmt nächstes Jahr den Europaratsvorsitz in Brüssel. Andorra seinerseits trat 2020 als letztes Mitglied dem IWF bei. So war seitens Andorra, das weder Teil der EU noch des EWR ist, insbesondere das Thema der Europäischen Integration von Interesse. Liechtenstein wiederum brachte im Hinblick auf einen möglichen Beitritt den Internationalen Währungsfonds (IWF) auf die Agenda. Vor diesem Hintergrund konnten die beiden Staaten gegenseitig wertvolle Erfahrungen austauschen und die gute Zusammenarbeit unter den Kleinstaaten vertiefen", erklärte Aussenministerin Dominique Hasler am Rande der Unterredung.

Aus aktuellem Anlass war der Austausch auch von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt, der die Welt seit nunmehr über sieben Monaten in Atem hält und die internationale Staatengemeinschaft mit grossen Herausforderungen konfrontiert. "In den Gesprächen wurde einmal mehr deutlich, dass wir diese nur gemeinsam bewältigen können. Entsprechend klar haben sich beide Seiten zu einem koordinierten, partnerschaftlichen Vorgehen und zur konsequenten Umsetzung der EU-Sanktionen bekannt", so Regierungschef Daniel Risch.

Im Anschluss an das Treffen begab sich die andorranische Delegation nach Schloss Vaduz, wo sie von S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein empfangen wurde. Der Besuch wurde abgerundet durch verschiedene Treffen zu weiteren Themen von gemeinsamem Interesse wie Standortmarketing, Finanzplatzinnovation und Digitalisierung.