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Luxembourg

6 Leit hu sech gemellt: Affer vu sexuellem Mëssbrauch bannent der kathoulescher Kierch

De Bistum deelt mat, datt sech d'lescht Joer 6 Leit als Mëssbrauchsaffer vun der kathoulescher Kierch gemellt hunn.

D'Faiten, déi rapportéiert goufen, leien virun den 80er Joren, deels op d'Zäit vum zweete Weltkrich. Bei de Leit, déi sech gemellt hunn, handelt et sech ëm 4 Männer an 2 Fraen.

Derbäi kommen 10 Fäll vu physescher Gewalt oder emotionellem Abus duerch Kierchevertrieder.

De Bistum hat d'lescht Joer annoncéiert, d’Zuelen ze liwweren iwwert d'Leit, déi sech bei hirer Ulafstell als Affer mellen.

Schreiwes vu Cathol

Mitteilung der Anlaufstelle für Missbrauchsopfer der katholischen Kirche

Wie anlässlich der Pressekonferenz über Missbrauch und Prävention in der Erzdiözese Luxemburg am 28. Februar 2019 angekündigt, wird das Erzbistum ab 2020 jährlich über die Zahl der im Vorjahr gemeldeten Missbrauchsfälle informieren.

Im Laufe des Jahres 2019 haben sich sechs Personen bei der Anlaufstelle für Missbrauchsopfer gemeldet, um über sexuelle Gewalt im innerkirchlichen Raum zu berichten. Als Beginn der Übergriffe wurde in jeweils einem Fall der Zeitraum zwischen 1940-1949 bzw. 1960-1969 genannt, viermal der Zeitraum von 1970-1979. In vier Fällen waren die Opfer männlich, in zwei Fällen weiblich. Alle Betroffenen waren zum Zeitpunkt der Übergriffe zwischen sechs und zwölf Jahren alt. Drei Priester bzw. Ordensmänner sowie eine weitere Person wurden als Täter benannt. Die mutmaßlichen Täter sind mittlerweile verstorben. In vier Fällen waren ein Heim/Internat und in zwei Fällen eine Kirche Ort der Übergriffe. Alle Missbrauchsfälle wurden der Staatsanwaltschaft gemeldet.

2019 hat die Anlaufstelle für Missbrauchsopfer insgesamt zehn Kontakte gezählt. Neben dem Kontaktmotiv der innerkirchlichen sexuellen Gewalt in Luxemburg wurden in sieben Fällen physische Gewalt sowie vier Mal emotionale Misshandlungen als Motiv genannt (Mehrfachnennung möglich). In einem weiteren Fall handelte es sich um sexuelle Gewalt im innerkirchlichen Kontext im Ausland.

In zwei Fällen erfolgte eine Auszahlung als „Anerkennung des erlittenen Leids“.

Der Erzbischof bittet alle betroffenen Opfer aufrichtig um Verzeihung für das ihnen zugefügte Leid und die Folgen des Missbrauchs.

Auf Seiten der Prävention wurden im vergangenen Jahr erneut vier ganztägige Präventionskurse für kirchliche MitarbeiterInnen der Kirche (Klerus und Laien) angeboten. Insgesamt 74 Personen nahmen an einem dieser Kurse teil.

Die Anlaufstelle für Missbrauchsopfer steht den Betroffenen weiterhin zur Verfügung: Tel. 621-676349, fir-iech-do@cathol.lu

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