Luxembourg
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Kroatien siegt gegen tapfer kämpfende Luxemburger  

EM-Vorqualifikation

Der Favorit setzt sich auch im Rückspiel gegen die FLBB-Auswahl durch, die über weite Strecken trotzdem ein gutes Spiel gezeigt hat.

Bob Melcher erzielte zwölf Punkte gegen Kroatien.

Bob Melcher erzielte zwölf Punkte gegen Kroatien. Foto: Ben Majerus

Am Mittwochabend siegt Kroatien 91:79 in der Coque gegen die FLBB-Auswahl, nachdem der Favorit bereits das Hinspiel mit 98:62 für sich entscheiden konnte. Für Luxemburg ist es die dritte Niederlage im dritten Spiel der laufenden Kampagne.

Im ersten Viertel fanden Ken Diederichs Spieler nur schwer in die Partie und lagen schnell mit acht Punkten in Rückstand. 4‘08‘‘ hat es gedauert, bis Ben Kovac dafür sorgte, dass die Anzeigetafel erstmals Punkte für Luxemburg anzeigte, 12:25 führten die Gäste nach zehn Minuten.

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Im zweiten Viertel gingen die Spieler von Trainer Ken Diederich konzentrierter zur Sache, gewannen insgesamt mehr Rebounds als der Gegner und trafen endlich auch von der Drei-Punkte-Linie. Dies sollte sich am Resultat widerspiegeln, traf man mehr als doppelt so oft (25) wie noch im ersten Viertel und punktet damit ebenso so gut wie die Kroaten. Mit einem Rückstand von 37:50 ging es in die Pause.

Ein bärenstarkes viertes Viertel

Nach Wiederanpfiff warfen Bob Melcher und Co. dem Gegner alles entgegen, was sie zu bieten hatten. Doch die überlegene Physis der mit Profis gespickten Mannschaft des Gegners machte sich zunehmend bemerkbar, sodass diese Quartal Nummer drei mit 24:18 für sich entschieden und ihre Führung weiter ausbauten.

Philippe Gutenkauf leitet einen Angriff der FLBB-Auswahl ein.
Philippe Gutenkauf leitet einen Angriff der FLBB-Auswahl ein.

Philippe Gutenkauf leitet einen Angriff der FLBB-Auswahl ein. Foto: Ben Majerus

Ziel war es nun, gegen eine überlegene kroatische Nationalmannschaft, ein besseres Resultat als im Hinspiel (Minus 36) zu erreichen - mit Erfolg. Das letzte Viertel zeigte Luxemburg eine bärenstarke Leistung und gewann es mit 24:17. Bis auf acht Punkte kamen die roten Löwen zeitweise an Kroatien heran und sorgten für ein echtes Gefühl von Spannung in der Halle. Am Ende siegte der Favorit zwar mit zwölf Punkten Vorsprung, aber insbesondere die Leistung zum Ende der Partie macht Mut für die Partie in Irland am Samstag.